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Burladingen Hygienekonzept macht’s möglich

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Seit Mitte September wird bei der Feuerwehr Burladingen wieder geübt. Möglich macht das ein dickes Hygienekonzept für die Einsatzabteilungen und die Jugendfeuerwehr, das bis auf weiteres gilt. Demnach soll der Übungsbetrieb im Freien stattfinden.

Burladingen (eb). Zudem werden verschiedene Gruppen mit einer Stärke von maximal zehn Personen gebildet, und die Dienstpflicht für die einzelnen Mitglieder wird vorerst bis 31. Dezember ausgesetzt.

Alles, was beachtet und eingehalten werden muss, ist auf zehn DIN-A4-Seiten aufgelistet, und es wird wohl die ganze erste Übungseinheit in Anspruch nehmen, dies alles zu vermitteln und zu erläutern.

So muss zum Beispiel generell ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen eingehalten werden. Dies gilt in alle Richtungen um eine Person herum – sowohl in den Umkleiden als auch in den sanitären Anlagen.

Des weiteren ist unter anderem zu lesen, dass "der Ausbildungs- und Übungsbetrieb von den Abteilungskommantanten so zu gestalten ist, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer keinem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt sind."

Und: "Übungen mit mehreren Einsatzabteilungen, auch gemeindeübergreifende Ausbildungen, sind nicht möglich." Kontaktflächen an Geräten und Fahrzeugen, wie Funkgeräte, Lenkräder, Haltegriffe, sind nach Übungsende zu desinfizieren. Einsatz- und Übungsnachbesprechungen erfolgen unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen.

Am ersten Ausbildungs- und Übungsdienst ist eine Einweisung aller Mitglieder in die Vorgaben für den Dienstbetrieb durchzuführen und schriftlich zu dokumentieren.

Geregelt werden auch detailliert Dienstfahrten, Fahrerübungen und die Prüfung von Ausrüstung und Gerät. Auch für die Abteilungsversammlungen gilt, dass diese nur dann durchgeführt werden, wenn Wahlen anstehen. Auch sollen an diesen Versammlungen weder die Jugendfeuerwehr noch die Altersabteilung teilnehmen.

Corona-Ampel-System wird angewendet

Kameradschaftliche Veranstaltungen sind im Freien möglich, wenn nicht mehr als 100 Personen teilnehmen, keine Jugendfeuerwehr teilnimmt und die Hygieneanforderungen eingehalten werden, und, und, und.

Zudem: Veranstaltungen in geschlossenen Räumen sind bedingt möglich, allerdings sollten die Teilnehmer dann 14 Tage dem Ausbildungsdienst fernbleiben.

Ein besonderes Augenmerk wurde auf die Jugendfeuerwehr gerichtet, deren erster Übungsdienst am Mittwoch, 23. September, im Feuerwehrhaus Hausen beginnt.

Stadtbrandmeister Ilija Pilic hat in diesem Zusammenhang eigens einen Brief an die Erziehungsberechtigten geschrieben, um sie über die derzeitige Situation zu unterrichten, und gleichzeitig gebeten, auf einem Begleitbogen zu bestätigen, dass sie mit ihrem Kind die Hygieneregeln besprochen haben.

Mancher mag dies als übertriebenen Papierkrieg ansehen – doch auch hier steht die Gesundheit an oberster Stelle, wobei sich die Übungen der Jugendlichen mehr auf das Spielerische in der Gemeinschaft beschränken werden.

Bei all dem bleibt die Rücknahme der Maßnahmen bei steigenden Infektionszahlen vorverhalten. Dazu hat das Land Baden-Württemberg das "Corona-Ampel-System" eingeführt, das auch bei der Feuerwehr Burladingen angewendet wird.

Aber kaum hat man die Corona-Maßnahmen im Griff, droht der Feuerwehr schon wieder neue Arbeit: Die "Afrikanische Schweinepest" ist auf dem Vormarsch. Ein Thema, das aber schon im Januar 2019 bei einer Information des Führungsstabes der Feuerwehren des Landkreises thematisiert wurde. Die Probleme, die bei einer Ausbreitung in hiesigen Gefilden auf die Feuerwehr zukommen könnten, wurden bereits damals erörtert. Logistische und personelle Herausforderungen durchgespielt und zu einem Konzept verarbeitet.

Grundlage für die Ergreifung der notwendigen Maßnahmen ist die Schweinepestverordnung des Landratsamts, die auch den Beratungen zugrunde lag. So unvorbereitet wie die Corona-Pandemie würde es die Feuerwehren dann also nicht treffen.

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