Schick, diese Masken!Fotos: Pfister Foto: Schwarzwälder Bote

Maskenchallenge: Spältlesgucker Hörschwag geben an Gauselfinger Schnägäg weiter

Burladingen (hp). Der Kulturverein hat es den Hörschwager Spältlesguckern wahrlich nicht einfach gemacht. Doch dank des Hexenkessels haben die Narren die Aufgabe mit Bravour gemeistert und die Challenge an die Narrenkollegen in Gauselfingen weitergereicht. Knarrend öffnet sich die Tür des Hexenhauses, und eine Spältlesguckerin streckt ihren Kopf heraus. Als würde sie es riechen, stellt sie fest: "Do ischd an Fremder im Oart." Dann zieht sie von Haus zu Haus und klopft gefühlt an jede Tür in Hörschwag. Nach und nach fragt sich die Alte durch und landet schließlich am Narrenbaum. Der Fremde entpuppt sich als Johannes Amann vom Burladinger Kulturverein, der dort ein Paket mit der Nominierung zur Maskenchallenge deponiert hat.

Das nimmt das Hexenweib mit zum Bürgerhaus, um sich mit den Vorstandskollegen am Wasserspielplatz zu treffen und zu beratschlagen, was zu tun sei. Denn was der Kulturverein an Utensilien in die Schachtel gepackt hat, stellt die Hexen in Gestalt der Vorstände Annika Heinzelmann, Marcel Wörz und Markus Schoser vor Probleme: Wie sollen aus T-Shirt, Absperrband, Eintrittskarten, Luftschlangen, einem Mikro und einem Bedienungsgeldbeutel Masken hergestellt werden?

Doch die drei fackeln nicht lange. Alles landet im großen Hexenkessel, und dann wird kräftig umgerührt. Aber vergebens. Erst als der mitgelieferte hochprozentige Inhalt einer Flasche hinzugegeben wird, spuckt der Hexenkessel nach Tagen drei Masken aus. So zu sehen im von Benny Haiss-Heinzelmann gefilmten und zugeschnittenen Beitrag der Spältlesgucker, der seit Freitag – wie auch die bisherigen Beiträge – über die Homepage der Stadt Burladingen zu sehen ist.

Tatsächlich wurden die Masken von Anneliese Heunoske hergestellt. Im Clip rätseln die Hexen, wer als nächstes nominiert werden soll, und einigen sich drauf, den Hexenkessel zu befragen.

Der spuckt eine "Uja-Lee Gans" aus, womit die Nominierung nach Gauselfingen zur Narrenzunft Schnägäg geht. In einen Sack packen die Hexen ein altes Hexen-Sweatshirt, das Vereinswappen, ei-nen Corona-Hexen-Button, Knöpfe, einen kleinen Hexenbesen, Schurzflecken und Rockborten. Danach macht sich die Hexe auf, den Sack nach Gauselfingen zu bringen, um ihn vor dem Vereinsheim beim Feuerwehrhaus abzulegen.

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