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Burladingen Grüne heben Ortsverband aus der Taufe

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Der neu gewählte Vorstand des Grünen-Ortsverbands will mit seinen Aktivitäten Flagge zeigen in Burladingen. Foto: Eule

Burladingen - Seit Montag ist die politische Landschaft in Burladingen um einen Farbtupfer reicher. Mit der Gründung des Ortsverbands von Bündnis 90/Die Grünen wird damit auch ein erster Schritt in Richtung Kommunalwahlen 2019 getan, eine eigene Liste ist zu erwarten.

Der Andrang zur Versammlung in "Dianas Hendl Alb" hielt sich in Grenzen, trotzdem konnten die Vorstandsämter alle besetzt werden, und die Gewählten strahlten Aufbruchsstimmung aus. Die Begrüßung nahm Kreisvorsitzender Erwin Feucht vor, der auch die Satzung erläuterte. Insbesondere ging er auf die Arbeit der Beisitzer ein, die ein breites Fundament der Meinungsbildung bilden und deren Zahl variieren kann.

Die öffentliche Wahl brachte folgendes Ergebnis: Vorsitzender Stefan Businger, zweiter Vorsitzender Peter Thriemer, Schriftführerin Diana Businger. Als Beisitzer fungieren Ute Tatzel, Anette Thriemer, Florian Bauermeister, Armin Klaiber und Ulf Gerlach.

Businger: Sittliche Werte in Gefahr

Nachdem die Formalitäten erledigt waren, begrüßte Stefan Businger den Landesvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen, Oliver Hildenbrand. Businger stellte sich vor als Mitglied einer Patchworkfamile, die auf dem Weiler Hermannsdorf wohnt und hofft, dass der neue Vorstand die Partei in Burladingen weiter voranbringt. Wichtig seien dem Ortsverband die Themen Jugendarbeit, Kinderbetreuung und die allgemeine Attraktivität Burladingens. Oliver Hildenbrand sah die Themen aus landespolitischer Sicht. Die Politik drohe derzeit, aus den Fugen zu geraten. Sittliche Werte kämen immer mehr ins Abseits. Sein Aufruf: Partei ergreifen, Farbe bekennen, Flagge zeigen und sich für die Werte einsetzten. Die gesellschaftliche Mitte sei verloren gegangen, sie drifte nach rechts ab.

Hildenbrand: Ökologischer Verantwortung stellen

Der Landesvorsitzende ging auf die Schwerpunkte grüner Politik, Nachhaltigkeit und der schonende Umgang mit der Natur, ein. Man müsse sich der ökologischen Verantwortung stellen. Dies gelte auch für die boomende Autoindustrie. Weitere Themen waren Mobilitätskonzepte zur Stärkung des Nahverkehrs, Bildungsinfrastruktur mit Chancengleichheit für alle Gesellschaftsschichten und die Gestaltung der Integration von Flüchtlingen vor Ort. Besonders letzteres Thema zeigte, dass es auch, wie bei anderen Parteien, verschiedene Strömungen gibt. Eines der Mitglieder, auch ein "Zugezogener", sagte, dass manches zu aufgeregt gesehen werde, seit er in Burladingen lebe. Doch schon eine längere Zeit lebe man friedlich mit den Ausländern zusammen, und er fühle sich hier wohl. Man müsse auch hier unterscheiden und genau hinsehen.

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