Arbeiten an der Salmendinger AckertalstraßeFoto: privat Foto: Schwarzwälder Bote

Ortschaftsrat: Kanalsanierungen und Straßenausbau in Salmendingen schreiten voran

Burladingen-Salmendingen. Der Ortschaftsrat Salmendingen hat sich zur Sitzung in der Kornbühlhalle getroffen. Zuvor wurden die Anwesenden von den DRK-Mitarbeiterinnen Stefanie Löffler und Ulrike Klaiber auf eigenen Wunsch auf Corona getestet. Ergebnis: Räte und Besucher waren negativ.

Zunächst ging’s darum, den Bebauungsplan "Häuslerwasen III" zu beschließen. Es handelt sich um eine Erweiterung des bestehenden Gewerbegebietes um 1,3 Hektar Fläche. Der Plan fand die Zustimmung des Gremiums.

Zwei Großbaustellen werden das Ortsbild in kommenden Monaten bestimmen. Bereits begonnen haben die Kanalsanierung und der Straßenausbau von der Einmündung Ackertalstraße/Dreifürstensteinstraße bis zur Einmündung Ackertalstraße/Baumgartenstraße sowie in der Monkstraße. Der erste Bauabschnitt soll bis 14. Mai fertiggestellt sein, danach will sich die ausführende Firma List aus Reutlingen dem zweiten, der Monkstraße, widmen. Dort müssen teilweise Kanäle verlegt werden, der Straßenbelag wird hingegen auf ganzer Strecke in Richtung Schuppen bis zu den Containern erneuert. Auf der Seite des Spielplatzes wird ein Gehweg angelegt. Mit der Erneuerung der Kanäle sollten auch die Überschwemmungen am Spielplatz aufhören.

Die Erneuerung der Ortsdurchfahrt wird am 17. Mai durch die Firma Stumpp aus Balingen fortgesetzt. Bauabschnitt VI beginnt und führt in zwei Abschnitten bis zum Ortsschild. Dort ist das Ende erreicht und die Baumaßnahme abgeschlossen. Erneuert werden Kanäle, Wasserleitung und Gehwege, zudem wird eine weitere barrierefreie Buswartestelle geschaffen. Außerdem wird am Ortsausgang Höhe Autohaus Straubinger ein neuer Gehweg ins Gewerbegebiet angelegt.

Zum Schluss wird neuer Straßenbelag aufgebracht. Der allerdings könnte bis im Frühjahr 2022 auf sich warten lassen. Eine neue Straßendecke erhalten zudem die Ackertalstraße von der Ortsdurchfahrt bis zur Kornbühlhalle und die St. Nepomuk-Straße von der Ortsdurchfahrt Richtung Backhaus.

Die Stadtverwaltung Burladingen bemüht sich um die Aufnahme ins Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum – und Salmendingen bemüht sich mit. Wie Ortsvorsteher Erwin Straubinger mitteilte, haben er, die Ortsverwaltung und der Ortschaftsrat die erforderlichen Daten erhoben. Als mögliches Sanierungsgebiet kommt der historische Dorfkern mit den angrenzenden Baugebieten in Frage. Sollte die Stadt im September vom Land als "Schwerpunktgemeinde" aufgenommen werden, könnten Privatleute für Baumaßnahmen in dem Gebiet hohe Zuschüsse beantragen. Bei Verfahrens- und Antragsfragen bieten Orts- und Stadtverwaltung Hilfe an.

In die heiße Phase geht es freilich frühestens im Herbst, wenn die Entscheidung über die Aufnahme fällt. Als kommunales Förderprojekt setzte das Gremium die Sanierung der Kornbühlhalle auf die Liste.

Direkte und unkomplizierte Hilfe von der Stadt erhält die Gemeinde, was die nicht mehr tauglichen Fußballtore auf dem Bolzplatz angeht. Der Bauhof fertigt zwei neue Tore an. Der Forst hat zugesagt, neue Sitzgarnituren für die Grillstelle Gaißweg anzufertigen. Die Anlage fiel Vandalismus zum Opfer.

Weiterhin Sorge bereitet dem Ortschaftsrat die Verkehrssituation am Kornbühl. Von Ringingen her nahen die Fahrzeuge zumeist mit zu hoher Geschwindigkeit. Das Begrenzungsschild "Tempo 70" sollte nicht erst vor der Linkskurve stehen sondern schon weit vorher, Richtung Ringingen am ersten Parkplatz beim Waldstück "Thaddäus-Kultur". Längs der Strecke liegen bis zum Ortseingang Salmendingen drei Parkplätze und zwei Kreuzungen, sogar drei, wenn man den zweiten Parkplatz und den gegenüberliegenden Feldweg mitbedenkt, der unweit des Feldkreuzes zum Märzenbrunnen führt. Straubinger hofft hier auf die nächste Verkehrsschau.

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