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Burladingen Flexibel und motiviert: rund 70 Sternsinger im Einsatz

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Utensilien der SternsingerFoto: privat Foto: Schwarzwälder Bote

Burladingen. Gerne hätten die Sternsingerinnen und Sternsinger die Haushalte in den fünf Albgemeinden Ringingen, Salmendingen, Melchingen, Stetten u. H. und Hörschwag auch in diesem Jahr wieder persönlich die Haushalte besucht, um den Anwohnern den Segen der Weihnacht in die Häuser zu bringen und dabei zugleich Spenden zu sammeln für Kinder in Not.

Allerdings ist das aufgrund der Corona-Pandemie in diesem Jahr nicht erlaubt. Man hatte sich aus diesem Grund für ein Zusammenstellen und Verteilen von Segenspaketen an die Briefkästen der Häuser ausgesprochen und das Vorgehen geplant (wir berichteten).

In der Zwischenzeit wurde aufgrund der Vorgaben des Landes jedoch auch ein Austeilen der Segenspakete an die Briefkästen untersagt, da dies nicht im Einklang mit den in Baden-Württemberg geltenden Ausgangsbeschränkungen steht.

Doch die Motivation der Kinder und Jugendlichen, sich für die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder weltweit einzusetzen, ist ungebrochen: Rund 70 Sternsinger sind daher seit Sonntag in den Albgemeinden im Einsatz, um Segenspäckchen daheim in den Familien zu packen.

Sie enthalten gesegnete Kreide, mit der die Anwohner den Haussegen "C+M+B" ("Christus mansionem benedicat", zu deutsch "Christus segne dieses Haus") selbst an ihren Häusern und Wohnungen anbringen können, sowie gesegnete Aufkleber, auf denen der Haussegen bereits steht. Auch diesen können die Gläubigen zur Segnung ihres Wohnbereiches oder auch anderer Bereiche verwenden.

Ein persönliches Anschreiben der Sternsingerinnen und Sternsinger an ihre Pfarreien liegt ebenso bei wie die Information darüber, in welchem Zeitraum und auf welche Weise eine Spende getätigt werden kann.

Anders als geplant, wird der "Segen to go" jedoch nicht an die Haushalte verteilt. Stattdessen werden die Päckchen verordnungskonform am Dreikönigsmorgen beim Gottesdienst in Salmendingen gesegnet und anschließend in den Kirchen der fünf Gemeinden ausgelegt. Dort können sie vom Dreikönigstag, 6. Januar, ab 12 Uhr bis Sonntag, 17. Januar, beim Kirchenbesuch mitgenommen werden. Auch eine Spende ist bis zum 17. Januar möglich.

Die Kirchen der Gemeinden Ringingen, Salmendingen, Melchingen und Stetten u. H. sind täglich geöffnet; die Kirche in Hörschwag steht den Anwohnern an Sonn- und Feiertagen von 12 bis 18.30 Uhr offen.

Segenspäckchen gibt es indes genug. Daher bietet es sich an, beim Abholen der Päckchen auch an Freunde, Verwandte und Nachbarn zu denken, die das Haus nicht verlassen können oder dürfen, heißt es.

Durch die Flexibilität des Vorgehens wird deutlich, dass die Sternsinger-Aktion auch in diesem Jahr ihren Beisatz "Segen bringen – Segen sein" zurecht trägt. Denn auch wenn die Päckchen nicht tatsächlich in die Haushalte gebracht werden können, sorgen die Kinder und Jugendlichen dafür, dass der Segen "an die Leute" kommt und werden so – zusammen mit den Spenderinnen und Spendern – selbst zum Segen für die mehr als 100 Hilfsprojekte für Kinder weltweit, die durch die Aktion unterstützt werden.

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