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Burladingen Fasnetspiel: Stadt wird doch kein Wallfahrtsort

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Foto: Pfister

Burladingen - Bei Kaiserwetter ist am Samstag das 14. Fasnetsspiel nach seiner Wiederbelebung aufgeführt worden. Dabei sollte Burladingen zum Wallfahrtsort werden. Doch die Gebete blieben unerhört.

Bei herrlichem Wetter stand am Samstag Burladingen Kopf. In allen Gassen hallte Musik und die Hauzeglader luden an allen Türen zur Hochzeit ein, indirekt freilich zum Fasnetsspiel. Aber die "Hauzegscheke", die nahmen sie alter Tradition folgend gleich mit. Die Eier und der Speck wurden dann nach dem Fasnetsspiel in einer großen Pfanne gebraten und an die Gäste ausgegeben.

Lumpenkapelle gibt ein Gesangstück zum Besten und Joachim Gerlach liefert den Brautspruch

Bis in die Nacht hinein wurde in der Zunftstube, den Besenwirtschaften und Gaststätten gefeiert. Dazwischen aber war viel geboten. Die Nautle hatten alle Fasnetsspieler zur Stärkung am frühen Morgen ins Café Roder eingeladen, wo die Narren von Zunftmeister Josef Entreß begrüßt und von Fasnetsspielleiter Hubert Pfister instruiert wurden.

Die Burladinger Lumpenkapelle gab ein Gesangstück zum Besten und Joachim Gerlach lieferte den Brautspruch.

Dabei streifte er auch aktuelle Themen, etwa im Hinblick auf den abgelehnten Swingerclub in Starzeln: "In Schtazla kascht vielleicht im Casino was gwinna, wenns besser kommt no ka ma do vielleicht au bald swinga", um angesichts des Wetters zur Erkenntnis zu kommen: "Jetzt ganget mr naus in den schöna Sonnenschei, dr Petrus muss doch wohl a Nautle sei."

Während die Hauzeglader durch die Straßen zogen kümmerten sich die Fasnetsspieler um das zugegebenermaßen traditionell spartanische Bühnenbild, unterzogen sich dem Soundcheck, ließen sich schminken und Bärte ankleben. Eine halbe Stunde vor dem eigentlichen Fasnetsspiel zogen die Gruppen einzeln zum Wagen hin wo sie Martin Buck vorgestellte.

Läufer Johannes Leibold ging vor großer Kulisse, unter anderem war die parlamentarische Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz anwesend, ebenfalls auf aktuelle Themen ein: "An Verweis hot dr Ebert vom Landrat kriagt. I glaub ihr wisset, was ihn des interessiert. Em Schultes scheints e dr AfD zom gfalla, rechtrsaußa taget e dr Halla. Dia Schlagzeila über aus, dia nerved mi, i verrot ui jetzt, was i gjen e dr Zeitung lesa wed, dass dr FC e dr Bodaseeliga spiela dät, ond d’Handballer, i woiß s’isch gsponna, hend s’Lokalderby gega Balinga-Weilstetta gwonna."

Danach waren die Fasnetsspieler an der Reihe. Um wieder gute Geschäfte zu machen, sollte aus Burladingen ein Wallfahrtsort werden. Dazu will man den heiligen Stephanus vom Seitenaltar im Beisein zweier Rosenkranzbeterinnen zum Leben erwecken. Das Unterfangen geht gründlich schief und alle sind aufgerufen Buße zu tun.

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