In Hausen: Dort wird fleißig gebastelt. Foto: Schwarzwälder Bote

Masken-Challenge: Vereine schlagen sich wacker / Jetzt müssen Schützen, Kleintierzüchter und Musiker ran

Burladingen (hp). Wieder haben sich drei Vereine der Burladinger Masken-Challenge gestellt. Wie da getüftelt wurde, zeigt die Zusammenfassung. Los ging es mit dem Albverein Stetten.

SAV Stetten

Stettens Albvereinsortsgruppe hat in ihren Film herrliche Landschaftsaufnahmen einfließen lassen und Kinder der Albvereinsjugend zu Märchenerzählern gemacht.

"Es war einmal ein neuer junger Bürgermeister, der frischen Wind in die Burladinger Gesamtgemeinde bringen wollte. Leider herrschte bei seinem Amtsantritt eine große Pandemie. Um die Vielzahl der Vereine in seinem Hoheitsgebiet besser kennenlernen zu können, rief er die Masken-Challenge ins Leben", heißt es da unter anderem.

Jedenfalls: Der Albverein Stetten war vom Musikverein Ringingen nominiert worden. Und so fand Vertrauensmann Michael Schäfer den Instrumentenkoffer vor seiner Haustür. Auf dem E-Bike, ausgestattet mit Koffer und Lindenbräu, machte er sich auf den Weg zum Albvereinsstüble. Dort wurde der Koffer untersucht. Ans Tageslicht kamen unter anderem Shirts, eine Krawatte und ein Notenständer. Auf der Suche nach einer geeigneten Näherin führte ihn sein Weg über die Walzmühle zur Schutzhütte und zur Ruine. Auf der Ruine wurde mit Nadel und Faden begonnen, was später im Albvereinsstüble an der Nähmaschine vollendet wurde.

Unterdessen war die Vereinsjugend nicht faul und sammelte in einem alten Rucksack allerhand Zeugs: Shirts, Mützen und Wanderkarten. Doch wem sollte der Rucksack für die nächste Runde der Challenge zugehen? Da plötzlich fiel – wie im Märchen – mitten im Wald ein Schuss. Das wertete der Albvereinsvorstand als Zeichen, den Hörschwager Schützenverein zu nominieren.

Kleintierzüchter Hausen

Der von der Narrenzunft Hausen zur Masken-Challenge nominierte Kleintierzuchtverein hat geliefert und den Ball an die Zuchtkollegen nach Burladingen weitergespielt.

Und das ist passiert: Der Vor-sitzende Hans-Dieter Waldraff und Vorstandskollege Willi Abt finden vor dem Züchterheim die von den Narren gepackte Schachtel mit Stroh, Handschuhen, Kochlöffel, Theaterflyer und vielem mehr. Recht pragmatisch werden daraufhin drei Masken gebastelt und geimpft, was das Zeug hält. Schließlich werden die Züchter aus Burladingen nominiert. In die Schachtel, die nach Burladingen geht, kommen eine Tüte Stroh, zwei Spritzen, ein Impfstoff, Bändel, Schnüre, eine Mausefalle, zwei Tücher und ein Futterbecher.

LuKa Salmendingen

Zwar wollte sich anfangs keiner so recht der Herausforderung annehmen, und das Paket der Challenge wurde immer ein Haus weiter abgelegt – was aber am Ende herauskam, kann sich sehen lassen.

Heiko Stopper hatte die Schachtel von LuKa-Chef Norwin Mössmer bekommen. In der Folge trat das Paket eine Reise durchs Dorf an, immer nach dem selben Muster: Paket ablegen, klingeln, abhauen. Schließlich kam es bei Sandra an, die sich der Aufgabe annahm und drei herrliche Masken entstehen ließ. Danach wollten die Vorstände überlegen, wen sie nominieren und was dem nächsten Absolventen der Challenge zukommen sollte.

Also zogen sie Richtung Vereinsheim, eigentlich aber den Kornbühl hinauf. Doch schnell war Schluss mit der Wanderung, denn ein Schild erinnerte die drei daran, dass dort Maskenpflicht herrscht. Mit den neuen Masken ging es also den den Berg hinauf.

Nominiert wurde dort der Musikverein Stetten/Hörschwag.

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