Artenvielfalt: Die IGNUK pflegt Nisthilfen und macht erfreuliche Entdeckungen

Burladingen-Starzeln. Die Mitglieder der IGNUK haben eine Nistkastenkontrolle und -Reinigung im Naturschutzgebiet Scharlenbachtal in Starzeln vorgenommen. Dort werden zirka 50 Vogel- und Fledermauskästen betreut. Im Gegensatz zum Junginger Gemeindewald wurden die Kästen auf der Streuobstwiese im Gewann Schneithalde und Eichen sowie am Waldrand des Hofwaldes aufgehängt.

Besondere Zielarten sind der Gartenrotschwanz, der Wendehals und der Trauerschnäpper. Desweiteren auch die stark bedrohten Fledermausarten. Dazu wurden verschiedene Typen von Vogel- und Fledermauskästen aufgehängt. Erwartungsgemäß wurden in den belegten Kästen Nester von Meisen verschiedener Arten wie Kohl-, Blau-, und Sumpfmeise angetroffen, die auch überwiegend erfolgreich ausgeflogen sind.

Seltene oder bedrohte Vogelarten gab es nicht

I n einzelnen Nestern wurden aber auch nicht ausgebrütete Eier und tote Jungvögel gefunden. Außerdem waren Bruterfolge vom Klaiber und – sehr erfreulich – vom Gartenrotschwanz zu verzeichnen. Wendehals oder Trauerschnäpper wurden – sehr zum Bedauern der IGNUK – nicht entdeckt.

Zur großen Freude hingegen konnten anhand von Kotspuren Fledermäuse nachgewiesen werden. Zur Überraschung der Kontrolleure wurde sogar eine Fledermaus angetroffen. Wenn auch das Wunschergebnis, mehrere seltene und bedrohte Vogelarten zu sichten, nicht eingetroffen ist, so war man mit dem Ergebnis insgesamt zufrieden und hofft, dass in den kommenden Jahren weitere Arten die angebotenen Nisthilfen beziehen.

Als nächstes stehen wieder Maßnahmen an den Obstbäumen auf der Streuobstwiese auf dem IGNUK-Programm: der Pflegeschnitt an den Altbäumen und neue Schutzzäune für die Jungbäumen.

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