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Burladingen Ein Schlüssel, wenn es brenzlig wird

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Nach einem Fehlalarm in der Grundschule Ringingen war die Feuerwehr stundenlang auf Schlüsselsuche. Foto: Rapthel-Kieser Foto: Schwarzwälder Bote

Ein Brandalarm in der Ringinger Grundschule sorgte unlängst für Aufregung im Dorf. Er war außerhalb der Schulzeiten und für die herbeigeeilte Feuerwehr gab es kein Reinkommen. Die Brandbekämpfer mussten sich quer durch den Ort erst mal auf Schlüsselsuche begeben.

Burladingen-Ringingen. Wenn Rauch aufgestiegen wäre, hättet ihr wohl doch irgendwann die Türe eingeschlagen", konstatierte die neue Ringinger Ortsvorsteherin Christina Dorn-Maichle gegenüber dem Feuerwehrkommandanten Michael Freudemann. Aber Schaden anzurichten, ohne dass es sich wirklich um einen Ernstfall handelt, wollten Freudemann und seine Kameraden vermeiden. Also ging es auf der Suche nach einem Schlüssel einmal quer durch den Ort und die Telefonlisten. Es dauerte rund eineinhalb Stunden bis die Wehr den Schlüssel hatte, das Schulhaus betrat und Entwarnung geben konnte. Es war zum Glück nur ein Fehlalarm.

Damit sich derlei nicht wiederholt, hatte Freudemann schon in der konstituierenden Sitzung des neuen Ortschaftsrates vor einigen Wochen eine Anregung und fragte nach, ob es nicht möglich wäre, dass bei der Feuerwehr für derlei brenzlige Situationen ein Schlüssel der Schule hinterlegt wird. In seiner jüngsten Sitzung stimmte der neue Ortschaftsrat dem einstimmig zu.

Und nicht nur das. Bei der Feuerwehr ist künftig, hinter Glas in einem Kästchen, dass im Notfall zerstört werden muss, auch der Schlüssel von Rathaus und Festhalle hinterlegt. Im Ernstfall hat die Wehr also gleich die Schlüsselgewalt über alle drei der öffentlichen Gebäude.

Freiwillig und unbezahlt, aber mit großem Einsatz im Ehrenamt

Vor der Sitzung hatte Christina Dorn-Maichle dann noch den neuen Ortschaftsrat Markus Arnold vereidigt, der bei der konstituierenden Sitzung nicht anwesend sein konnte Auch die ausgeschiedenen Ortschaftsräte wurden von der neuen Ortsvorsteherin offiziell verabschiedet, und bekamen mit jeweils sehr persönlichen Lobes- und Dankesworten, Blumen, Weinpräsente und ein Buchgeschenk überreicht.

"Ich sage Euch jetzt einmal etwas, was Ihr sonst viel zu selten zu hören bekommen habt: Danke", brachte es Dorn-Maichle auf den Punkt. Oft würde von Kritikern vergessen, dass es sich um ein bürgerschaftliches Engagement handle, freiwillig und unbezahlt, dass aber trotzdem einen großen Einsatz erfordere.

Kritik bekämen derlei ehrenamtliche Kommunalpolitiker öfter als Lob für Erreichtes. "Und erreicht habt Ihr einiges", zählte die Ortsvorsteherin auf, erinnerte an die Erschließungen im Baugebiet Haupt, die Sanierung der Festhalle und jetzt die der Marienkapelle. Auch der Ex-Ortsvorsteher Markus Weiß ergriff noch einmal das Wort, bedankte sich für die Zusammenarbeit und die Loyalität seiner Ortschaftsratskollegin und verwies auf die Rathausmitarbeiterin Annerose Stopper und Fronmeister Matthias Kraus. "Beide leisten Enormes."

Unter dem Tagesordnungspunkt "Verschiedenes" kamen die Marienkirche und die neuen Spielgeräte zur Sprache. Die kleine Kapelle ist fertig saniert und in diesen Tagen wird darüber entschieden, ob eine der zwei Linden vor dem Eingang gefällt werden muss, da ihr Stamm innen bereits verrottet ist. Dann sollen vor dem kleinen Gotteshaus die Pflastersteine verlegt werden. Beim Umweltaktionstag soll dann eine Gruppe rund um die Kapelle arbeiten und die andere die neuen Spielgeräte aufstellen.

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