Viele Besucher ließen sich über das künftige Konzept und die Synergieeffekte im fast fertigen Ärztehaus von Bauherr Kaspar Pfister (links) und seinem Team informieren. Foto: Rapthel-Kieser Foto: Schwarzwälder Bote

Infoabend: BeneVit lädt zur Besichtigung und informiert über das Innenleben im fast fertigen Ärztehaus

B urladingen (eri). Wie es innen im Ärztehaus schon aussieht, das interessierte dann doch viele Burladinger. Von der gut besuchten Veranstaltung der BeneVit nahmen sie nicht nur einen guten Eindruck, sondern auch jede Menge Informationen mit.

An diesem Abend, so BeneVit Chef Kaspar Pfister, wolle man die Querelen um die Fertigstellung des Marktplatzes, mal ganz vergessen. Darüber würde man in einigen Jahren sowieso nur noch Schmunzeln. Denn das Gebäude samt seiner Angebote scheint schon jetzt eine Erfolgsgeschichte.

Bis auf eine Praxis seien alle Räume bereits vermietet, erzählte Pfister. "Davon hätte ich vor drei Jahren nicht zu träumen gewagt", gab er zu. Claudia Kanz, im Unternehmen für die Gebäude zuständig, ließ keinen Zweifel daran, dass sich durch die Ansiedlung von Praxen und medizinischen Dienstleistungsbetrieben wie Physiotherapie, aber auch Tagespflege und Kinderbetreuung in einem Haus, künftig viele Synergieeffekte für die Patienten und auch die Mitarbeiter ergäben. Zu der Apotheke und dem Hörgerätestudio komme auch ein Sanitätshaus. Letztere zwei wären ganz neu in Burladingen.

Das Gebäude selber sei energetisch auf dem neuesten Stand, habe eine Wärmepumpe und eine Photovoltaikanlage. Wie Tagespflege und ambulanter Dienst künftig im Ärztehaus koordiniert werden, darüber referierten dann die führenden Fachkräfte Nadine Sauter, Corinna Sauter und Petra Dreher. Im Zentrum am Rathausplatz wird es künftig auf rund 300 Quadratmetern Fläche 25 Plätze für die Tagespflege geben. Hilfsbedürftige Senioren werden dort von 8 bis gegen 17 Uhr betreut. Dabei stehe im Vordergrund, die Selbstständigkeit und das Selbstbewusstsein der alten Menschen zu fördern.

Wie es bei verschiedenen Pflegegraden möglich ist, Tagespflege und ambulanten Dienst zu koordinieren und mit Kassenleistungen zu finanzieren, darüber referierte schließlich Tizian Pfister.

Das Pflegestärkungsgesetz biete eine wirkliche Verbesserung und damit auch Entlastung für pflegende Angehörige, versicherte er und über Modelle und Details könnten sich Interessierte beraten lassen. Im Anschluss gab es einen Rundgang durch das Gebäude. Die Besucher waren durchweg beeindruckt.