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Burladingen Das Herz der musischen Ausbildung

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Dagmar Kuster (links), die Bürgermeisterin von Hettingen, ist Gründungsmitglied und seit zehn Jahren ununterbrochen Vorsitzende des Fördervereins Jugendmusikschule. Foto: Rapthel-Kieser Foto: Schwarzwälder Bote

Burladingen. Der Förderverein Jugendmusikschule ist zehn Jahre alt. Ein rundes Jubiläum. Dass sich der Verein just im Jubiläumsjahr mangels Vorstandsmitgliedern auflösen muss, wurde erfolgreich abgewendet. Viele, nicht nur die kulturbegeisterten Burladinger, hätten das bedauert. Wir sprachen mit der Vorsitzenden Dagmar Kuster.

Frau Kuster, Sie sind seit zehn Jahren ununterbrochen Vorsitzende des Fördervereins Jugendmusikschule und Gründungsmitglied. Was dachten sich die Gründer da vor einem Jahrzehnt?

Wir dachten uns, dass die Jugendmusikschule und die damit verbundenen kulturellen Angebote in unserer Stadt von einer herausragenden Qualität und ein wichtiger Bestandteil unserer Lebensqualität in Burladingen sind. Der Förderverein soll dies bekräftigen und den Bestand der Jugendmusikschule für die Zukunft festigen. Zweck des Vereins ist die Förderung der kulturellen, sozialen und bildungspolitischen Arbeit der Jugendmusikschule.

Nehmen Sie der Stadt Arbeit ab?

Nein, der Verein hat nicht die Aufgabe, finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen, die durch die Stadt zu tragen sind.

Finden Sie für derlei Zwecke besser Sponsoren?

Ich möchte das anders formulieren. Der Förderverein versucht Sponsoren zu finden, um Förderungen für Besonderheiten, die über die Verpflichtung der Stadt hinausgehen, zu generieren. Und ich bin froh und sehr dankbar, dass wir immer wieder großzügige Menschen finden, die sich einbringen und uns ihre Unterstützung zusagen.

Was sind die besonderen Erfolge des Fördervereins?

Wir konnten im Laufe der Jahre viele sogenannte exotische oder hochwertige Instrumente beschaffen. Zum Beispiel Pauken, Harfen, Baritonsaxophon. Instrumente, die an einer Jugendmusikschule nicht alltäglich sind. Unser großes Ziel, einen Konzertflügel für die neu renovierte Stadthalle zu beschaffen, konnten wir im vergangenen Jahr nach fünf Jahren intensiver Sponsorenarbeit, verwirklichen.

Aber Schüler unterstützen Sie doch auch?

Ja, wir haben auch viele kleinere Unterstützungen angeschoben, zum Beispiel finanzielle Hilfe bei der Durchführung von Probenwochenenden, der Chöre der Jugendmusikschule, Kooperationen mit den Kindergärten und in den vergangenen zwei Jahren, mit den Seniorenheimen unserer Stadt.

Gab es auch Rückschläge?

Der Begriff "Rückschläge" erscheint mir zu drastisch. Aber manchmal ist man in der Vereinsarbeit schon etwas ernüchtert. Aber ich denke, das kommt in den meisten Vereinen vor.

Nachdem der Fortbestand des Vereins jetzt erst mal gesichert ist. Was will der Förderverein tun, um weiterhin Spenden und vor allem mehr Mitglieder zu werben?

Unsere Adventskalenderaktion hat sich hervorragend etabliert und ist für uns ein wichtiger Bestandteil im Sponsoring. Mittlerweile geht davon ein Wiedererkennungswert aus, der uns als Verein der Stadt sehr bekannt gemacht hat. Wir sind stetig darum bemüht, neue Mitglieder zu gewinnen. Aber leider sind nicht so viele Bürger und Bürgerinnen wie wir es uns gewünscht hätten dem Förderverein beigetreten.

Was würden Sie Menschen aus Burladingen sagen, warum ist es wichtig bei ihnen Mitglied zu werden?

Der Förderverein bemüht sich in Burladingen um die Förderung musikalischer Talente beziehungsweise besonderer kultureller Veranstaltungen. Die Ausbildung von Jungmusikern ist finanziell anspruchsvoll und hat in der Stadt einen großen Stellenwert. Jeder Stadtteil verfügt über Musikkapellen, Chöre und sonstige musiktreibende Organisationen. Die Jugendmusikschule ist das Herz dieser musischen Ausbildung und trägt zur Qualität der Musiktreibenden bei. Diese Besonderheit, die nicht jede Stadt besitzt, besonders im ländlichen Raum, sollten wir uns bewahren, insbesondere zum Wohle unserer Kinder.

Was steht als nächstes größeres Projekt beim Förderverein der Burladinger Jugendmusikschule an?

Zunächst möchten wir uns nach den Wahlen neu aufstellen und gemeinsam beraten, wie der Verein zukünftig aussehen möchte. Ich bin mir sicher, wir werden wieder Projekte finden, die eine Unterstützung notwendig haben und die es sich lohnt zu fördern.

 Die Fragen stellte Erika Rapthel-Kieser .

 
 

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