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Burladingen Bürgermeister lädt zum Sektempfang auf Marktplatz

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Der Burladinger Marktplatz. Foto: Rapthel-Kieser

Burladingen - Dass sich viele Gemeinderäte am kommenden Donnerstag, 14. November, um 17 Uhr auf dem Marktplatz zum Sektempfang, zu dem Bürgermeister Harry Ebert eingeladen hat, einfinden, ist wohl nicht zu erwarten. Nicht nur das prickelnde Getränk dürfte ordentlich kalt bleiben.

Vor allem, da Harry Ebert – ganz unter Ausschluss der Öffentlichkeit – den Platz ja schon seiner Bestimmung übergeben hat. Im kleinen Kreise zusammen mit der stellvertretenden Hauptamtsleiterin Katja Reck, Melanie Mayer vom Bauamt, dem Sachbearbeiter Bauchtechnik Benjamin Gauss, dem planenden Ingenieur Gerhard Lutz, Stefan und Andreas Winter von der Baufirma, dem Vorstand der Volksbank Frank Steinhart und dem Ersten Beigeordneten Berthold Wiesner durchschnitt Ebert ein rotes Band und erklärte die Bauarbeiten für beendet. Das Bild davon ließ Ebert in der letzten Oktober-Ausgabe des Amtsblattes veröffentlichen und lud gleichzeitig die Bevölkerung für Donnerstag zum Sektempfang.

An die Gemeinderäte ging eine Einladung raus, in der Ebert schreibt, dass "Dank der effektiven Zusammenarbeit und dem ausgezeichneten Zusammenspiel aller Beteiligten" der Marktplatz nun feierlich eröffnet werden könne.

Sommersause mit Stadtfest und Vereinen wäre vielen lieber

So mancher Kommunalpolitiker und auch Beobachter der kommunalpolitischen Szene können sich da nur noch die Augen reiben. Zu gut sind allen noch die Querelen um Gestaltungsdetails, Genehmigungen, Verzögerungen und die immer wieder drängelnden Anfragen der Räte in Erinnerung.

Unmittelbarer Anlieger und Bauherr des Zentrums am Rathausplatzes (ZAR) Kaspar Pfister brachte gar seine Anwälte in Stellung und obsiegte auch, als es um eine Gegendarstellung in Eberts Sprachrohr – dem Amtsblatt – ging.

Und dann kam des Bürgermeisters Ankündigung vom vergangenen Januar in einem Kurzinterview der Radio-Nachrichten von SWR4, in dem er versprach, es werde am 13. Juli ein Einweihungsfest auf dem Marktplatz geben. Wie von vielen erwartet, waren die Bauarbeiten da aber noch längst nicht fertig, sondern im vollen Gange. Es klappte nicht, mit der Sommersause auf dem Prachtstück in der Innenstadt, der Stadtchef musste die Ankündigung zurückziehen.

Jetzt ist der "teuerste und schönste Parkplatz", wie ein Vereinsvertreter es gallig formulierte, fertig, aber schon haben die Bürger, vor allem die Vereine, die den Platz mit Leben erfüllen sollen, Grund zur Klage. Zum einen, weil sie im Vorfeld nicht wirklich gehört und eingebunden wurden und zum anderen, weil sie noch immer völlig im Unklaren darüber sind, was auf dem Marktplatz denn nun geht und was nicht. Kann man Zelte aufstellen, und wenn ja wie, kann man eine überdachte Bühne benutzen, und wenn ja, wo – und wie funktioniert die Technik auf Burladingens neuem Innenstadt-Platz?

Und eine Einweihung bei gefühlten Minusgraden zum Dämmerschoppen an einem Tag mitten im November scheint vielen völlig unpassend. So mancher würde da lieber warten, bis zum nächsten Frühjahr oder Sommer und dann ein gut vorbereitetes Fest mit allen Vereinen und Bürgern steigen lassen – und vielleicht mit einem neuen Bürgermeister.

Denn immer noch schwebt Eberts Ankündigung im Raum, er werde sein Amt zur Verfügung stellen. Zum 1. November 2019. Vielleicht wird’s ja wie beim Marktplatz nur ein paar Monate später.

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