Fleißig: Agathe Mauz legt sich bei der Maskenherstellung für die Kleintierzüchter Gauselfingen ins Zeug. Foto: Schwarzwälder Bote

Maskenchallenge: SV Ringingen, Rauchkatzen Stetten und Kleintierzüchter Gauselfingen schlagen sich wacker

Burladingen. Bei der Burladinger Masekenchallenge sind jüngst der SV Ringingen, die Rauchkatzen Stetten und die Kleintierzüchter Gauselfingen an den Start gegangen. Alle Gruppen haben die Herausforderung gemeistert. Die dazugehörigen Filme sind auf der Homepage der Stadt Burladingen anzusehen. Im Folgenden eine kurze Zusammenfassung der drei tollen Streifen. ­

Der SV Ringingen war vom Musikverein Stetten-Hörschwag nominiert worden. Bilder vom verwaisten Sportheim und leeren Rängen, hinterlegt mit Fan-Gesängen aus besseren Zeiten, haben schon etwas Gruseliges. So beginnt das Video des SV Ringingen, in dem der Vorstand Sport Stefan Schoser den Koffer mit der Nominierung des Musikvereins Stetten/Hörschwag findet. Flugs trifft er sich im Sportheim mit den Vorständen Organisation Stephan Salscheider und Finanzen Alexander Wahl.

Alters-Wehr und SGSL werden nominiert

Nachdem der Inhalt gesichtet ist, entscheidet man sich, Susanne Schober zu bitten, die Näharbeiten zu erledigen. Was dabei herauskam, kann sich sehen lassen. Danach sammeln die drei Vorstände im Ort bei Abteilungsleitern und Trainern Sachen wie T-Shirts, Stutzen, Schienbeinschoner, Fitnessband und Handschutz zusammen.

Dann werden zwei Vereine nominiert: Um die Challenge im Ort zu lassen, geht ein Ball mit Utensilien an die Altersabteilung der örtlichen Feuerwehr, und um einen weiteren Sportverein ins Boot zu holen, geht einer zur SGSL nach Hörschwag. Der Film wurde von Nico Schober und Simone Ott gedreht und von Wolfgang Locher geschnitten.

Zu Beginn des Filmes der Narrenzunft Rauchkatzen Stetten sieht man eine Gewehrtasche und nackte Männerbeine. Vorstand Thomas Ruf findet das "Nominierungs-Futteral" vor seiner Haustür und bringt dies – in Zunftratsmantel und Badeschlappen – zu einem Vorstandskollegen. Dort wird der Inhalt am Tisch von vier Rauchkatzen im Häs gesichtet. Zutage kommen Patronenhülsen, eine Schürze, Zielscheiben und ein T-Shirt.

SV Salmendingen muss sich stellen

Danach sieht man die Rauchkatzen beim Basteln und Nähen. Nach einem Porträt der Masken ist zu sehen, wie die Rauchkatzen bei ordentlich Rauch diese auch gleich testen. Fazit: Sie sind auch für die Fasnets-Larven kompatibel und können zur Not und bei Bedarf an der Fasnet 2022 zum Einsatz kommen.

Dann packen Zunftratsmitglieder nacheinander verschiedene Utensilien in eine Schachtel. Darunter Umzugsplaketten, Wappen, Fasnetswimpel, ein Mütze, ein T-Shirt und ein Stück Rauchkatzenfell. Nominiert wird der SV Salmendingen.

Paket geht an die Rexsteinhexen

Die Kleintierzüchter Gauselfingen nun hatten ihre Nominierung durch die Züchterkollegen aus Burladingen zum Anlass genommen, einen geheimen Impfstoff herzustellen.

Doch zunächst findet Roland Hauser das Paket vor der Haustür und nimmt es mit ins Züchterheim, wo der Vorsitzende Bernd Amann und die Vorstandsmitglieder Fritz Späth und Steffen Paliga bereits warten. Aus der Schachtel werden neben einer Krawatte und Heu auch Medaillen, Bierdeckel und ein T-Shirt ans Tageslicht befördert.

Anschließend geht das Paket an die "Nähabteilung" mit Agathe und Zachäus Mauz sowie Ingrid Paliga. Danach gibt es im Film einen Schwenk nach "Irgendwo in einem geheimen Labor auf der Alb". Dort wird mittels Zentrifuge, speziellen Eiern und einem besonderen Verfahren der Impfstoff hergestellt. Der Impfstoff (freilich Eierlikör!), so die vorsichtige Schätzung des Chemikers, müsste für hundert Portionen reichen. Das Eier-Vakzin wird der Schachtel hinzugefügt, in der schon ein T-Shirt, Aktivkohlefilter, sterile Handschuhe, Ringe und Federn verschwunden waren.

Weiter geht das Paket im Zuge der nächsten Nominierung an die Rexsteinhexen, mit denen die Kleintierzüchter eine Freundschaft verbindet. Der Film wurde von Markus Kanz geschnitten.

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