Der kleine Prinz kümmert sich um eine ganz besondere Blume. Foto: Schwarzwälder Bote

Familientheater: Darsteller ziehen im Rahmen des Burgspektakels die Zuschauer in ihren Bann und ernten viel Applaus

Die Darsteller ziehen im Rahmen des Burgspektakels in Königsfeld die kleinen und großen Zuschauer in ihren Bann und ernten viel Applaus.

Königsfeld. Zwar nicht auf der Burg, aber mitten im Grünen fand die Aufführung von "Der kleine Prinz" im Rahmen des Burgspektakels statt.

Begrüßt wurden die Gäste im Garten des Erdmuth-Dorotheen-Hauses von Götz Knieß, der als Erzähler und anfangs auch als der aus dem Stück bekannte Pilot auftrat. Letztere Rolle übernahm Martina Dienstberger, die noch weitere Personen verkörperte und Regie geführt hatte. Ihre Tochter Marisa mimte den kleinen Prinz. Beide zogen mit ihrer eindrücklichen Darstellung große und kleine Besucher in ihren Bann.

Kulisse effektiv eingesetzt

Für die notwendige Technik sorgten Johannes Schott und Matthias Borth. In einer einfach gehaltenen, aber effektiv eingesetzten Kulisse spielte die bekannte Geschichte, in der der kleine Prinz auf die Erde kam und einem Piloten von seiner Reise erzählte. Die Rose auf seinem eigenen Planeten verlangte dem Prinzen einiges ab, und die Bewohner anderer Planeten gaben ihm manches Rätsel auf, hatten aber auch den einen oder anderen Ratschlag parat.

Peter Horn verkörperte mit ausgeprägter Mimik und auf humorige Weise zum Bei-spiel einen König, der erklärte, dass man von seinen Untertanen nur fordern dürfe, was die zu leisten imstande seien und als Eitler wünschte er sich nichts sehnlicher, als bewundert zu werden und sich per Selfie-Stick zu fotografieren. Als Geschäftsmann wiederum versuchte er zu erklären, warum er die Sterne als seinen Besitz beanspruchen könne und als Geograf stellte er fest, dass es nur sehr selten vorkomme, dass ein Berg seinen Standort wechsle.

Etwas schwermütig wiederum machte den Prinzen der Besuch bei einem Säufer, der soff, weil er sich seines Saufens schämte, und ein Laternenanzünder erklärte "die Weisung", die ihn nicht zur Ruhe kommen ließ.

Ein Fuchs ließ sich vom Prinzen zähmen, um durch diese Freundschaft sein Leben zu bereichern und eine Giftschlange bot ihre Hilfe dabei an, ihn wieder auf seinen Planeten zu bringen, indem sie ihn biss.

Lustiges Fangen-Spiel

Für Belustigung sorgte das Fangen-Spiel zwischen Pilot und Prinz inmitten der Zuschauer, bevor sich letzterer verabschiedete und den Piloten betrübt zurückließ, mit dem einzigen Trost der "lachenden Sterne" im Himmel.

Für die Darbietung ernteten die Akteure viel Applaus. Nach der Aufführung gab es noch die Gelegenheit, sich am Stand des Burgspektakelvereins mit Getränken zu versorgen.

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