Das Burgspektakel litt in diesem Jahr unter Wetterkapriolen, wurde aber für schauspielerische Leistungen gelobt. Foto: Stephan Hübner

Wegen schlechten Wetters lag die Besucherzahl des Burgspektakels bei nur 1022 und damit weit unter Normalniveau.

Ein positives Fazit zog Kurgeschäftsführerin Andrea Hermann im Ausschuss für Tourismus, Kultur, Bildung, Jugend und Soziales des Gemeinderats bezüglich mehrerer Großveranstaltungen.

 

Beim Kinderferienprogramm sprach Bürgermeister Fritz Link von einem schönen Erfolg. Die erstmalige reine Online-Buchbarkeit kam bei den Eltern gut an, weil diese so auch umfangreiche Infos zu den einzelnen Veranstaltungen abrufen konnten, erklärte Hermann. Auch sähen Eltern viel schneller, wo noch etwas frei sei.

Der kleinere Flyer sorgte für enorme Kosteneinsparungen. Die Besucherzahlen von 859 Kindern liege im guten oberen Mittelbereich, zumal einige Großveranstaltungen wegen schlechten Wetters nicht gut besucht waren. Sehr positiv sah Jens Hagen das geringe Defizit von nur 200 Euro.

Wegen schlechten Wetters lag die Besucherzahl des Burgspektakels laut Hermann bei nur 1022 und damit weit unter Normalniveau. Auch war die aufwendige Produktion sehr kostspielig. Das deshalb entstandene negative Ergebnis von 2500 Euro wolle der Burgspektakelverein aus seinem Guthaben begleichen. Trotzdem stehe für alle die positive Leistung der Schauspieler im Vordergrund, geschätzt werde der Zusammenhalt. Link dankte für das „enorme künstlerische Engagement und die Übernahme des Defizits.“

Digitaler Vorverkauf läuft sehr gut

Laut der Vereinsvorsitzenden Uschi Biebinger lief der digitale Vorverkauf sehr gut, warb aber für eine Durchführung durch die Gemeinde. Laut Link gibt es dafür aber beim Rechenzentrum, an dem die Gemeinde angeschlossen ist, keine Lösung. Laut Birgit Helms fragten viele nach der Möglichkeit, Karten bar zu bezahlen. Das ist an der Abendkasse immer möglich, so Biebinger.

Ansonsten geht aber nur Online-Buchung und -zahlung, da die laut Hermann mit einem festen Sitzplatz verknüpft ist. Allerdings könnten Personen ohne Online-Zugang Karten in der Tourist-Info buchen lassen. „Wir helfen allen, die damit nicht weiterkommen“, versprach Link.

Mit 3700 Euro ein etwas höheres Minus als geplant verzeichneten auch die Albert-Schweitzer-Tage. Bürgermeister Fritz Link wies darauf hin, dass die Spendenaktion zugunsten der Infrastruktur des Spitals in Lambarene bisher etwa 11 000 Euro einbrachte, aber noch bis Jahresende läuft.