Die Burgenbeleuchtung von Schilteck und Co. wird nach Bedarf ausgetauscht, wenn Leuchten kaputt gehen. Foto: 48GradNord/Langenbacher

In dem emotionalen Thema wurde ein Kompromiss erreicht, mit dem letztlich hoffentlich jeder leben kann. Und die Tiefbau-Abteilung hat mit der Umstellung in Eigenregie eine neue „Lieblings-Aufgabe“ bekommen.

Dass sich das Ergebnis für SPD/Buntspecht zunächst wie eine Niederlage liest, täuscht. Mittelfristig wird die Beleuchtung der Burgruinen, wie durch den Antrag bezweckt, gemäß den Vorgaben des Naturschutzes eingerichtet sein.

 

Thema vielschichtiger zu betrachten

Aus – absolut nachvollziehbaren – ideologischen und – noch mehr nachvollziehbar – rechtlichen Gründen auf eine Position zu pochen, hat sich dennoch nicht ausgezahlt. Die Burgruinen Schrambergs sind offenbar selbst innerhalb der Kategorie „Denkmal im Schutzgebiet“ wegen ihrer historischen und gesellschaftlichen Bedeutung spezifisch zu betrachten. Und es sind gleich drei: Dass der Schwabe stets aufs Geld schaut, hat wohl letztlich mit den Ausschlag gegeben. Das aber kommt hoffentlich nicht wie ein Bumerang zurück: Tiefbau-Chef Konrad Ginter hat immerhin klar gemacht, dass der Einzel-Austausch nicht so leicht ist, wie man sich das vorstellt.