Die Oberbaldinger „Brunnä-Hexen“ setzten sich an die Spitze des Umzugs. Charakteristisch für die Figur ist das lange Haar. Foto: Florian Hahnel

Zum 22-jährigen Bestehen der „Brunnä-Hexen“ zog es zahlreiche Hästräger und Besucher nach Oberbaldingen. Ein bunter Lindwurm schlängelte sich durch den Ort.

Der erste große närrische Knaller auf der Ostbaar: Man traf sich in Oberbaldingen, die „Brunnä-Hexen“ hatten zu ihrem Geburtstag geladen und erinnerten damit an die Gründung vor 22 Jahren.

 

Unter anderem gab es einen Jubiläumsumzug zum 22-jährigen Bestehen. Die Narren mögen schräge Daten. Normalerweise feiert man ein echtes Jubiläum frühestens nach 25 Jahren, zur Narretei ist jedoch so manches erlaubt, nicht nur im alamannischen Raum. Demzufolge schlängelte sich der bunte Lindwurm auch ab 14.15 Uhr durch Oberbaldingen und eben nicht ab 14 oder 14.30 Uhr.

Den Gekommenen war das egal, Groß und Klein postierten sich am Straßenrand. Es sollten sich zahlreiche Besucher einstellen, die ausrichtenden „Brunnä-Hexen“ durften hinter ihren Masken schmunzeln und bereiteten gut organisierte Stunden sowie eben auch einen gefälligen Tapetenwechsel.

Raus aus den vier Wänden und nach Oberbaldingen – es sollte an nichts fehlen.

22 Jahre Bestehen –demzufolge bestritten 22 Gruppen und Vereine den Umzug. Auf Kienenweg und Dorfstraße boten die Aktiven Unterhaltung, auch abseits war vor allem in der Folge viel los.

Foodtrucks und Musik

Im properen Narrendorf ließ es sich einkehren und bei Bedarf bis in die späteren Stunden bleiben, wer mochte, griff auch zum „geistigen“ Getränk. Es gab Foodtrucks und Musik, die Besuche unterhielten sich, sangen, wackelten mit der Hüfte, hüpften oder tanzten auch wirklich – und die Wärmesuchenden konnten die Oberbaldinger Mehrzweckhalle ansteuern.

Narren von der Ostbaar und aus einem weiten Umkreis zog es nach Oberbaldingen, um sich den Umzug anzuschauen und mit den „Brunnä-Hexen“ das 22-jährige Bestehen zu feiern. Foto: Florian Hahnel

Die zusätzlich beim Sportgelände ausgewiesenen Parkplätze wurden tatsächlich in Beschlag genommen, denn zahlreiche Narren hatte es zum Fest der „Brunnä-Hexen“ nach Oberbaldingen gezogen. Größere Bedenken hatte die Polizei nicht, man wachte vor Ort mit kleiner Einsatzstärke.