Der Bunte Abend der Wiechser Buure-Fasnacht am „Ölfte Ölfte“ war wieder mit zahlreichen Programmpunkten gespickt. Vor allem die Jüngeren begeisterten das Publikum.
Zunächst kamen alle Fasnächtler auf die Bühne, um sich dem Publikum zu präsentieren. Wi-Bu-Fa-Präsident Sebastian Streule begrüßte die Besucher aus Nah und Fern, darunter auch eine Delegation der befreundeten Grenzgeister aus Wiechs am Randen.
Danach zeigte die kleine WiBuFa-Garde mit Jolina Leder, Charis De Caprio, Mia Stocker und Laura Schulz klassische Tänze.
Bestandteil jedes Bunten Abends in Weiches ist auch die Prinzentaufe. Dabei tauften der Prinz Johannes Ressel (in Feuerwehruniform und Gelblicht auf dem Kopf) und Zeremonienmeister Stefan Dietz (in Priesterornat) eine kleine Puppe.
Der Narrensome begeistert
In diesem Jahr standen viele Kinder und Jugendliche auf der Wi-Bu-Fa-Bühne. Der Narresome sang ein Kinderlied und tanzte dazu. Mit dabei waren: Mira Streule, Lena Hug, Simon Wagner, Lean und Jana Zimmermann, Toni und Emil Dietz, Lars Lackenmacher, Jonah und Leo Joachimi, Liliana und Luis Coreia, Luana und Alesia Di Feo und Ivy Weiß. Sie durften anschließend noch einmal auf die Bühne kommen, wo ihnen das Publikum Applaus spendete – für die Kleinen ein großer Moment.
Die Kleinsten wurden dann abgelöst von den etwas älteren Jungen, die zu den Klängen des Donauwalzers ein Wasserballett vortrugen. Die Jungen tauchten als Wassernixen und mit Badekappe ausgestattet in rasender Geschwindigkeit aus und wieder ab in die Fluten oder streckten ihren Kopf aus dem Wasser – ein amüsanter Anblick.
Über so manches Unglück
„Altmeister“ Lothar Gisin berichtete von den Missgeschicken von Wiechser Bürgern. Er fing bei sich selbst an, denn anlässlich seines Geburtstags fuhr er nach Schwörstadt, um in einem Discounter Jägermeister-Flaschen zu kaufen. Er stellte fest, dass es dort keinen Lidl gibt, fuhr dann zum Einkauf nach Wehr, wo er über Randsteine fuhr, die ihm zwei Reifen zerschlitzten. Gisin: „Wenn ich die Flachen beim Hieber in Schopfheim gekauft hätte und der Verkäuferin 70 Euro Trinkgeld pro Flasche spendiert hätte, wäre ich billiger davon gekommen.“
Ein anderes Unglück passierte bei den Streules. Kathrin Streule zog den Stöpsel aus dem Pool, den sich die Streules auf dem Garagendach haben einrichten lassen. Die 7000 Liter Wasser liefen aber aufgrund des Gefälles nicht in den Schmutzwasserschacht, sondern in den Holzschopf. Dann wurde das Wasser vom Schopf zurück in den Pool befördert und von dort in den Schacht gepumpt.
Gisin trat später mit Fritz Streule noch als Pizzabäcker auf. Vor der Pause dürfte sich dann noch Vater Abraham mit dem Schlümpfen streiten (Samuele Volpe, Karl Leder, Felix und Ben Streule).
Suche nach dem Herzblatt
Im zweiten Programmteil wurde dann ein Herzblatt für eine vollbusige Frau gesucht. Zwei Kandidaten konnten die Auswerwählte mit ihren Sprüchen nicht überzeugen.
Ausgewählt wurde dann Kfz-Mechaniker Heiko, vielleicht auch, weil sich die Frau wie er für Bier und Schützensport begeistern kann. An dem Sketch wirkten Max und Luis Frey, Jannis Gräßlin, Calvin Sigel und Arne Wagner mit. Dann traten die charmanten Wi-Bu-Fa-Damen auf die Bühne, um zu Liedern von Michael Jackson zu tanzen. Irena Volpe, Kathrin Streule, Anne Gebhart, Carina Gisin, Tanja Dietz, Fabienne Wagner, Tina Schmidt, Tamara Sohm, Sandra Schorcht und Nadja Weber trugen dabei weiße Socken, begeisterten mit ihrer Choreografie das Wiecheser Publikum.
Zum krönenden Abschluss des gelungenen Fasnachtsauftakts traten auch die „Hinterhof-Buebe“ auf, ehe sich alle Akteure des Abends zum großen Finale auf der Bühne versammelten.