Die Chorgemeinschaft bietet an gleich mehreren Ständen eine bunte Vielfalt an. Foto: Kommert

Weihnachtliches Handgemachtes, kulinarische Vielfalt und der obligatorische Glühwein oder Punsch – das lockte am Samstag viele Besucher nach Nußbach. Auch das schlechte Wetter tat dem Vergnügen auf dem Weihnachtsmarkt keinen Abbruch.

Triberg-Nußbach - Zunächst sah es ja ganz gut aus, das Wetter für den Weihnachtsmarkt in Nußbach: Der Tag begann mit Sonnenschein. Doch je näher die Eröffnung rückte, desto stärker trübte es sich ein, begann sogar leicht zu regnen bei Temperaturen nur knapp über dem Gefrierpunkt.

Doch wer die Befürchtung hegte, dass der Markt unter der unschönen Witterung leiden könnte, wurde angesichts der vielen hundert Besucher eines Besseren belehrt. Trotz immer wieder einsetzendem, leisem Nieselregen bei niedrigen Temperaturen strömten die Menschen auf den Kirchplatz.

Warme Getränke erfreuen sich großer Beliebtheit

Gut organisiert von Anna Welke, präsentierte sich der Weihnachtsmarkt wieder von seiner besten Seite. Da gab es vielerlei zu sehen, zu bestaunen und natürlich auch käuflich zu erwerben. Höchst beliebt waren aufgrund der Witterung Getränke, die von innen wärmten, angefangen beim heißgemachten Apfelsaft über Kinderpunsch bis hin zum alkoholischen Punsch oder heißen Heidelbeer- und Glühwein.

Auch dem vielfältigen Speisenangebot wurde einiges an Zeit gewidmet. Ob Cevapcici im Brötchen oder gerauchte Bratwurst, Kässpätzle oder Flammkuchen – alles ging reichlich über den Tresen. Auch Raclette-Brötchen, Chili con und sin Carne, Gyros im Fladenbrot sowie Waffeln oder Striwli wurden angeboten.

Aussteller aus der ganzen Region

Viel Selbstgebasteltes in ausgezeichneter Qualität war angefertigt worden und sollte das geschätzte Publikum zum Kauf locken. Nicht nur Vereine und Interessengemeinschaften aus dem Dorf bereicherten dabei die Landschaft der Stände – aus der gesamten Raumschaft sowie aus Villingen oder Bad Dürrheim kamen die Anbieter und bildeten so eine bunte Vielfalt. Im ehemaligen Pfarrsaal erfreuten Kasperle und das goldene Einhorn die Kinder – der Saal war so voll, dass viele Eltern draußen warten mussten.

Nikolaus besucht den Weihnachtsmarkt

Bei Einbruch der Dämmerung besuchte auch der Nikolaus mit seinem Knecht Ruprecht den Markt. Für jedes Kind hatte er ein kleines Geschenk in seinem Sack. Mehr oder weniger weihnachtliche Weisen erklangen aus Lautsprechern.

Auf die Besucherresonanz angesprochen, wurde erklärt, dass der Zustrom zu Beginn etwas zäh verlaufen sei. Doch davon konnte im weiteren Verlauf keine Rede mehr sein. Und selbst nach dem offiziellen Ende um 22 Uhr dauerte es noch längere Zeit, bis sich alles verlaufen hatte.