Das Thema Informatik wird am Theodor-Heuss-Gymnasium in Schopfheim groß geschrieben. Foto: Marijan Murat/dpa

Das Theodor-Heuss-Gymnasium Schopfheim zeigt großes Engagement für Informatik-Talente.

Mit der Auszeichnung „BwInf-Schule 2025/2026 in Gold“ wird dem Theodor-Heuss-Gymnasium Schopfheim zum wiederholten Male eine Anerkennung für die besondere Förderung von Informatik-Nachwuchs zuteil, als eine von nur 24 Schulen im Bundesgebiet. Alljährlich loben die Bundesweiten Informatikwettbewerbe diesen Preis für eine besonders starke Beteiligung am Bundeswettbewerb Informatik (BwInf) aus. Mit ihrem Engagement trug das THG Schopfheim zur besonders starken Teilnahme am derzeit laufenden 44. Wettbewerb bei.

 

Der Bundeswettbewerb Informatik ist der wichtigste deutsche Schülerwettbewerb für junge Informatik-Talente. Er ermöglicht den Teilnehmenden, ihr Wissen zu vertiefen und ihre Begabung weiterzuentwickeln, aber auch ein Bewusstsein für ihr eigenes Talent zu schaffen. So tragen der Wettbewerb und die teilnehmenden Schulen dazu bei, Jugendliche mit besonderem fachlichen Potenzial zu erkennen.

Das THG Schopfheim hat sich mit 21 Schülern an der 44. Ausgabe des Wettbewerbs beteiligt und damit die wichtige Rolle des Fachs Informatik an der Schule unterstrichen. Die Bundesweiten Informatikwettbewerbe haben das THG Schopfheim deshalb als eine von bundesweit 24 Schulen als „BwInf-Schule 2025/2026“ ausgezeichnet.

Insgesamt nahmen 1.626 Schüler aus 437 Schulen an der ersten Runde des Bundeswettbewerbs Informatik teil. „Wir danken den beteiligten Schulen und insbesondere den für die Teilnahme verantwortlichen Lehrkräften für ihren Einsatz“, so BWINF-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Pohl. Auch von Seiten der Lehrkräfte gibt es viel positive Resonanz: „Vielen Dank für die tollen Wettbewerbe. Ich finde die anspruchsvollen und praxisorientierten Aufgaben des Bundeswettbeerbs Informatik ideal zur Differenzierung und Förderung talentierter Schüler, so dass diese ihr volles Potenzial auf ihrem individuellen Leistungsniveau ausschöpfen können. Neben fachlichen Kenntnissen entwickeln die Teilnehmenden auch wichtige Kompetenzen wie Problemlösungsfähigkeiten, Kommunikation, Kollaboration, Kreativität und kritisches Denken – Fähigkeiten, denen als „21st century skills“ große Bedeutung zugeschrieben wird. Ferner tragen die Erfahrungen der Teilnahme dazu bei, dass die SchülerInnen ihre sozial-emotionalen Fähigkeiten wie Durchhaltevermögen und Teamfähigkeit weiterentwickeln“, lobt Till Klein, der Fachlehrer, die Bundesweiten Informatikwettbewerbe. Weiter möchte er noch ergänzen: „Großes Lob auch an unsere Schüler, die sich dieser Herausforderung stellen.“

Alljährlich zeichnen die Bundesweiten Informatikwettbewerbe Schulen für ihre starke Beteiligung am Bundeswettbewerb Informatik aus. Dazu müssen folgende Kriterien erfüllt sein: An mindestens drei vollwertigen Einsendungen zur ersten Runde müssen mindestens zehn Schüler, darunter bei gemischten Schulen mindestens zwei Jungen und mindestens zwei Mädchen, beteiligt sein. Schulen, die alle Bedingungen erfüllen, erhalten den Schulpreis in Gold und werden als „BwInf-Schule“ ausgezeichnet: 26 sind es diesmal, die neben einer Urkunde, ein Signet zur Nutzung auf der Schulwebsite und einen Geldpreis in Höhe von 300 Euro zur Verwendung für den Informatikunterricht erhalten. Neun Schulen, die eines der Kriterien nicht erfüllen, werden mit dem Schulpreis in Silber und 200 Euro ausgezeichnet.

www.thg-schopfheim.de