Im Mai 2006 in Kassel: Schweigemarsch der Opferfamilien, die damals schon Aufklärung forderten. Das Foto ist Teil der Ausstellung: „Offener Prozess“. Foto: Ayse Guelec

Ausgehend von Jena hat sich ein bundesweites Netzwerk Kulturschaffender gebildet, das zwei Wochen lang quer durch Deutschland den rechten NSU-Komplex und dessen Morde thematisiert.

Jena - Kein Vergessen, kein Nachlassen – nicht weniger fordert das Bündnis aus Kulturschaffenden, das die Aktionswochen „Kein Schlussstrich“ auf die Beine gestellt hat. Das bundesweite Theaterprojekt beschäftigt sich vom 21. Oktober bis 7. November mit dem sogenannten NSU, dem Nationalsozialistischen Untergrund, der in Deutschland zwischen 2000 und 2006 neun Männer mit Migrationshintergrund tötete. Auch der Polizistenmord an der Heilbronner Beamtin Michèle Kiesewetter wird mit dem NSU in Verbindung gebracht, ebenso wie 43 Mordversuche, drei Sprengstoffanschläge und 15 Raubüberfälle.

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