Auch im Zollernalbkreis werden beim bundesweiten Warntag die Warnsysteme getestet – dieses Jahr am Donnerstag, 11. September, ab 11 Uhr. Das Foto zeigt eine Warnmeldung am Warntag im Jahr 2023 (Archivfoto). Foto: Marisa Hahn

Beim bundesweiten Warntag werden am 11. September ab 11 Uhr auch im Zollernalbkreis die Warnsysteme getestet und die Bürger für das Thema sensibilisiert.

Seit 2020 wird er einmal im Jahr ausgerichtet: der bundesweite Warntag. Dieser dient der Sensibilisierung der Bevölkerung für das Thema Warnung und dem Erproben verschiedener Warnmittel, schreibt die Pressestelle des Landratsamtes Zollernalbkreis.

 

Der Aktionstag findet in diesem Jahr am Donnerstag, 11. September, statt. Um 11 Uhr gibt die Nationale Warnzentrale im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) eine Probewarnung über das Modulare Warnsystem (MoWaS) aus. Dabei ist eine Minute lang ein auf- und abschwellender Heulton zu hören.

Sobald eine Sirene ertönt, sollten sich Zollernälbler sofort schlau machen

Dieses System ist mit gängigen Warn-Apps, Rundfunkanstalten und Medienunternehmen verbunden. Zusätzlich wird hierüber das Cell-Broadcast-System angesteuert, das Warnungen auch ohne installierte Warn-Apps auf Mobiltelefone übermittelt.

Wichtiger Hinweis: Die Funktion der Testwarnung muss auf dem Smartphone vorab aktiviert sein. Um 11.45 Uhr erfolgt die Entwarnung, bei der durchgehend ein einminütiger Heulton ertönt – nicht aber über Cell-Broadcast. Die Integrierte Leitstelle löst zeitgleich alle ansteuerbaren digitalen Sirenen im Kreisgebiet aus.

Grundsätzlich gilt: Sobald eine Sirene ertönt, sollten sich Bürger umgehend informieren, betont das Landratsamt. Der Blick auf das Smartphone und die Warn-App Nina, das Radio anschalten und auf Rundfunkdurchsagen achten, wie beim Verkehrsfunk.

Landratsamt empfiehlt die Installation der Nina-Warn-App

Warnmeldungen, die den Landkreis oder einzelne Städte/Gemeinden betreffen, können direkt von der kreiseigenen Integrierten Leitstelle Zollernalb herausgegeben werden.

Das Landratsamt empfiehlt daher mit Nachdruck, die Warn-App Nina zu installieren - da sie auch im Landkreis bei Gefahreninformationen wie beispielsweise Rauchentwicklung oder Gefahrstoffaustritt genutzt wird. Warnungen über Cell-Broadcast und Sirenen werden nur bei der höchsten Warnstufe herausgegeben.