Soldaten der Spezialeinheit KSK in Afghanistan – zurzeit sichern sie den Abzug vom Hindukusch. Foto: dpa

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat entschieden: Die in die Kritik geratene Spezialeinheit bekommt einen neuen Kommandeur, wird aber nicht aufgelöst. Wie es zur Entscheidung kam – und welche Fragen offen bleiben.

Berlin - Ein Jahr lang hat das Kommando Spezialkräfte (KSK) auf Bewährung agiert. Sogar eine Auflösung der Spezialeinheit der Bundeswehr war für Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) wegen einer Serie rechtsextremer Vorfällen eine Option. Weil sich die Einheit aber in den vergangenen Monaten einem Reformprozess unterzogen hat, zeichnete sich zuletzt das Fortbestehen der im baden-württembergischen Calw stationierten Elitetruppe ab. Seit dem Dienstagmorgen ist das nun offiziell. „Klar ist, dass wir die einzigartigen militärischen Fähigkeiten brauchen, die im KSK vorhanden sind“, teilte die Ministerin mit, nachdem sie zuvor den Verteidigungsausschuss des Bundestages informiert hatte: „Geht der Verband den eingeschlagenen Weg konsequent weiter, wird er auch künftig ein strategisches Instrument der Sicherheitsvorsorge im nationalen Rahmen und im Verbund mit unseren Partnern sein.“

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