Das Geld stammt aus Gewinnen aus der Digitalwährung Bitcoin (Symbolbild). Foto: AFP/INA FASSBENDER

Ein Grünen-Mitglied aus Mecklenburg-Vorpommern hat der Partei eine Rekordspende von einer Million Euro zukommen lassen. Das Geld ist für den Bundestagswahlkampf gedacht und stammt aus Gewinnen aus der Digitalwährung Bitcoin.

Berlin - Die Grünen haben eine Parteispende in Höhe von einer Million Euro erhalten. Angaben dazu veröffentlichte der Bundestag am Mittwoch auf seiner Internetseite. Es handele sich um den höchsten Betrag, den die Partei jemals auf einmal erhalten habe, sagte eine Grünen-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Parteien müssen Spenden ab 50 000 Euro beim Bundestagspräsidenten anzeigen.

Das Geld ist nach Angaben der Sprecherin für den Bundestagswahlkampf gedacht und kommt von einem Grünen-Mitglied aus Mecklenburg-Vorpommern. Der selbstständige Software-Entwickler wolle damit einen Impuls geben für einen Politikwechsel hin zu mehr Umwelt- und Klimaschutz, so die Sprecherin. Das Geld stamme aus Gewinnen aus der Digitalwährung Bitcoin.

„Der Spender hat uns gegenüber deutlich gemacht, dass er diese Gewinne als unverdienten Reichtum ansieht, den er nicht für sich beanspruchen, sondern gesellschaftlich einsetzen möchte, für etwas, das seiner Überzeugung entspricht“, sagte die Sprecherin. „Inzwischen sieht er das Bitcoin-System kritisch, unter anderem auch vor dem Hintergrund, dass die nötigen Rechenoperationen riesige Mengen Strom verbrauchen.“

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