In der Eschachhalle in Niedereschach geben die Wähler am Sonntag ihre Stimme für die Bundestagswahl ab. Foto: Marc Eich

So haben die Bürger in Niedereschach und Dauchingen am Sonntag bei der Bundestagswahl abgestimmt.

Die Wähler schritten am Sonntag auch in Niedereschach und Dauchingen zur Wahlurne, um über die Zukunft Deutschlands zu entscheiden.

 

In beiden Gemeinden zeigt sich eine hohe Wahlbeteiligung, womit sich auch der Bundestrend in den beiden Ortschaften abzeichnet. 86 Prozent von 4564 Wahlberechtigten machten in Niedereschach von ihrem Wahlrecht Gebrauch. 2021 lag die Wahlbeteiligung bei 81,2 Prozent. In Dauchingen schritten 87,1 Prozent der 2834 Wahlberechtigten zur Wahlurne. 2021 lag die Wahlbeteiligung noch bei 81,3 Prozent.

So wählte Niedereschach

Louis Weißer aus Schabenhausen, der ohne Partei im Hintergrund für die Wahl antrat, erzielt in seiner Heimatgemeinde Niedereschach mit 8,7 Prozent immerhin einen Achtungserfolg. Am erfolgreichsten schneidet der Einzelkämpfer wenig überraschend im Wahlbezirk Schabenhausen ab. Hier erhält er 17,7 Prozent der Stimmen. Im Vorfeld hatte Louis Weißer angekündigt, Thorsten Frei im Bundestag ablösen zu wollen. Dieser ist hingegen klarer Gewinner in Niedereschach. Der CDU-Bundestagskandidat kommt auf ein Ergebnis von 45,2 Prozent und kann im Vergleich zu 2021 sogar noch um 5,6 Prozent zulegen. Auf dem zweiten Platz liegt Sebastian van Ryt für die AfD mit 20,6 Prozent der Stimmen. Derya Türk-Nachbaur (SPD) schafft es auf 10,6 Prozent.

Auch bei den Zweitstimmen liegt die CDU klar vorne. Mit 39,7 Prozent legt die Partei im Vergleich zu 2021 sogar um 8,9 Prozent zu. Einen großen Erfolg verzeichnet die AfD: Sie kann ihr Ergebnis von 10,6 Prozent auf 23,5 Prozent steigern. Mit einem Ergebnis von gerade mal fünf Prozent muss die FDP einen Verlust von 11,3 Prozent verzeichnen. Die SPD kommt auf 10,3 Prozent (2021: 17,4 Prozent), die Grünen auf 9,1 Prozent (2021: 13,4).

Ergebnisse in Dauchingen

In Dauchingen geht Thorsten Frei für die CDU als klarer Sieger hervor. 46,7 Prozent der Erststimmen kann der Christdemokrat auf sich vereinen und legt damit im Vergleich zu 2021 sogar um 6,9 Prozent zu. Zweitplatziert ist AfD-Kandidat Sebastian van Ryt mit 20,4 Prozent der Stimmen – die Partei legt bei den Erststimmen im Vergleich zu 2021 sogar um 10,6 Prozent zu. Derya Türk-Nachbaur erzielt für die SPD ein Ergebnis von 14,5 Prozent, das ist ein Minus von 2,9 Prozentpunkten im Vergleich zu 2021. Grünen-Kandidat Marin Juric kommt auf 6,5 Prozent.

Bei den Zweitstimmen ist die CDU stärkste Kraft und legt sogar um 10,7 Prozent zu. Gewinner ist die AfD, die mit einem Ergebnis von 22,7 Prozent sogar 12,8 Prozent hinzugewinnen kann. Die SPD verliert 7,9 Prozentpunkte und kommt auf 13,3 Prozent (2021: 21,2 Prozent). Am stärksten abgestürzt ist jedoch die FDP, die – wie in Niedereschach – gerade mal ein Ergebnis von fünf Prozent einfahren kann (2021: 17,1 Prozent).