Hinweisschilder an der Tür des Freudenstädter Rathauses: Beim Wahlergebnis gibt es teils deutliche Unterschiede zwischen den Kommunen. Foto: Beyer

Beim Blick auf das Wahlergebnis im Kreis Freudenstadt zeigen sich teils große Unterschiede zwischen den Kommunen. Ein genauer Blick in die Zahlen zeigt, wo die einzelnen Parteien in der Region derzeit ihre Hochburgen haben – und wo sie besonders schlecht abgeschnitten haben.

Auch in der Region sind am Sonntag die Menschen in Massen zu den Wahlurnen geströmt. Die Wahlbeteiligung im Wahlkreis Calw-Freudenstadt lag bei 82,9 Prozent. Die höchste Wahlbeteiligung wurde in Eutingen gemessen mit 87,2 Prozent. Die zweithöchste Wahlbeteiligung gab es in Pfalzgrafenweiler mit 87 Prozent.

 

Besonders spannend ist aber natürlich der Blick in die Ergebnisse der Parteien. Denn hier ergeben sich zwischen den einzelnen Städten und Gemeinde teils große Unterschiede.

CDU Eine regelrechte Hochburg der CDU ist Wörnersberg. Denn hier holte die Union ihr bestes Ergebnis im Landkreis mit 42,6 Prozent der Zweitstimmen. Das zweitbeste Ergebnis im Kreis holten die Konservativen in Bad Rippoldsau-Schapbach mit 41,6 Prozent.

Am schlechtesten schnitt die Union hingegen in Alpirsbach ab. Dort reichte es nur für 29,9 Prozent der Zweitstimmen. Das zweitschlechteste Ergebnis verzeichnete die CDU in Dornstetten mit 30,9 Prozent.

SPD Die Sozialdemokraten holten ihr bestes Ergebnis im Kreis in Alpirsbach mit 15,1 Prozent. Ähnlich gut lief es für die Genossen in Baiersbronn mit 14,7 Prozent und in Freudenstadt mit 14,4 Prozent.

Am wenigsten konnte die SPD hingegen die Wähler in Grömbach und Wörnersberg für sich gewinnen. In Grömbach kam die Partei gerade einmal auf 5,5 Prozent, in Wörnersberg reichte es nur für 6,4 Prozent.

Grüne Die Grünen erreichten ihr bestes Ergebnis im Kreis in Bad Rippoldsau-Schapbach mit 11,2 Prozent. In Freudenstadt reichte es immerhin für 9,2 Prozent. In Dornstetten brachten es die Grünen auf 9,1 Prozent.

Dafür fiel für die Grünen das Ergebnis in Wörnersberg und Grömbach katastrophal aus. In Wörnersberg gaben nur 1,1 Prozent der Wähler ihre Stimme den Grünen. In Grömbach brachte es die Partei nur auf 2,8 Prozent.

AfD Ihr bestes Ergebnis im Landkreis holte die AfD in Grömbach mit 43,7 Prozent der Stimmen. Ihr zweitbestes Ergebnis erreichte die Partei in Glatten mit 32,2 Prozent.

Ihr schlechtestes Ergebnis hatte die AfD hingegen in Bad Rippoldsau-Schapbach mit 15,3 Prozent. Ihr zweitschlechtestes Ergebnis fuhr die AfD mit 20,7 Prozent in Baiersbronn ein.

FDP Am besten lief es für die Liberalen bei dieser Wahl in Wörnersberg. Hier kam die FDP zumindest auf 8,5 Prozent der Stimmen. In Alpirsbach schnitten die Freien Demokraten ähnlich gut ab. Dort schaffte es die Partei auf acht Prozent.

Weniger gut lief es hingegen für die Liberalen in Grömbach. Hier holte die Partei ihr schlechtestes Ergebnis im Landkreis mit nur 4,3 Prozent der Zweitstimmen.

Die Linke Am besten hat Die Linke in Freudenstadt abgeschnitten. Dort holte sie 5,5 Prozent der Stimmen. Ein ähnlich gutes Ergebnis verzeichnete Die Linke in Eutingen. Dort reichte es für 5,1 Prozent der Stimmen.

Am schlechtesten lief es für Die Linke hingegen in Wörnersberg. Dort erreichte die Partei nur 2,1 Prozent der Zweitstimmen. Ähnlich schlecht war für Die Linke das Ergebnis in Schopfloch mit 2,9 Prozent.

BSW Das Bündnis Sahra Wagenknecht holte sein bestes Ergebnis im Kreis in Dornstetten mit 4,8 Prozent. Ähnlich gut lief es für die Partei in Alpirsbach, wo es für 4,7 Prozent der Zweitstimmen reichte.

Desaströs für das BSW war hingegen das Ergebnis in Wörnersberg. Denn dort gab kein einziger Wähler dem Bündnis seine Stimme. Das zweitschlechteste Ergebnis fuhr das BSW in Bad Rippoldsau-Schapbach ein mit 3,3 Prozent.