Johannes Kretschmann hat in Berlin studiert und will nun als Vertreter des Wahlkreises Zollernalb/Sigmaringen im Deutschen Bundestag dorthin zurückkehren. Foto: Peter Schilling

Seit es den Bundestagswahlkreis Zollernalb-Sigmaringen gibt, war er ein gemähtes Wiesle für die CDU. Aber jetzt sieht es so aus, als könnte einer Thomas Bareiß gefährlich werden: Johannes Kretsch­mann, der Sohn des Ministerpräsidenten. 

Zollernalbkreis - Darf sich einer, der Jahrgang 1978 ist, als "Grüner der ersten Stunde" bezeichnen? Johannes Kretschmann tut es, und nicht unbedingt augenzwinkernd. Er war zwei, als sein Vater für die Grünen in den Stuttgarter Landtag einzog und sieben, als ein Schlüsselerlebnis, die Explosion von Reaktor vier in Tschernobyl, und die anschließende Lektüre von Gudrun Pausewangs apokalyptischen Jugendbüchern "Die Wolke" und "Die letzten Kinder von Schewenborn" ihn vollends auf Kurs brachten. 1994 reaktivierte er eine frühzeitig "abgegangene" Sigmaringer Ortsgruppe der grün-alternativen Jugend, 1999 wurde er auch offiziell Mitglied der Grünen.

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