Die SPD hat nach dem TV-Duell zwischen Peer Steinbrück (SPD, rechts) und Kanzerlin Angela Merkel (CDU, links) in der Wählergunst leicht zugelegt. In einem Forsa-Wahltrend gewann die SPD im Vergleich zur Vorwoche einen Prozentpunkt hinzu und kam auf 23 Prozent. Foto: dpa

Die SPD hat nach dem TV-Duell zwischen Peer Steinbrück (SPD) und Kanzerlin Angela Merkel (CDU) in der Wählergunst leicht zugelegt. In einem Forsa-Wahltrend gewann die SPD im Vergleich zur Vorwoche einen Prozentpunkt hinzu und kam auf 23 Prozent.

Berlin - Die SPD hat nach dem TV-Duell zwischen SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in der Wählergunst leicht zugelegt. In dem am Mittwoch veröffentlichten Forsa-Wahltrend für „Stern“ und RTL gewann die SPD im Vergleich zur Vorwoche einen Prozentpunkt hinzu und kam auf 23 Prozent. Die Grünen verharren bei 11 Prozent, die Linke kommt auf 9 Prozent (minus 1). Die Union rutschte um einen Punkt auf 40 Prozent, die FDP verharrt bei 5 Prozent. Damit liegt die schwarz-gelbe Koalition mit 45 Prozent weiter knapp vor dem Oppositionslager. Die Wahl ist am 22. September. 

In einer am Mittwoch in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ veröffentlichten Allensbach-Umfrage schneidet Rot-Grün besser ab: Die SPD kommt hier auf 25 Prozent, die Grünen auf 12,5 Prozent. Aber auch hier haben die Union (40) und die FDP (6) eine Mehrheit. Das Oppositionslager kommt zusammen mit der Linken (7,5) auf 45 Prozent. Die Zahlen wurden aber vor dem TV-Duell Merkel-Steinbrück am vergangenen Sonntag erhoben.

Bei Forsa steigerte sich die eurokritische „Alternative für Deutschland“ (AfD) auf 4 Prozent, das ist der bislang beste Wert in dieser Umfrage. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei bis zu plus/minus 2,5 Prozentpunkte. Auch die Forsa-Umfrage wurde weitgehend vor dem Duell erhoben. Am letzten Umfragetag, dem Montag nach dem TV-Duell, kam die SPD hier auf 24 Prozent.  

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