Helmut Kohl ist 16 Jahre Bundeskanzler gewesen – in seine Amtszeit fiel die deutsche Wiedervereinigung und der Beschluss zur Euro-Einführung. Foto: picture alliance / Uli Deck/dpa/Uli Deck

Eine Stiftung und eine Gedenkstätte sollen an den Kanzler der Einheit erinnern. Später als ursprünglich geplant wird der Bundestag an diesem Donnerstag einen entsprechenden Beschluss fassen.

Berlin - Zwei fulminante Spendenaffären, Reformstau am Ende seiner 16 Regierungsjahre, wirtschaftspolitische Blauäugigkeit in Bezug auf die neuen Bundesländer – der von 1982 bis 1998 amtierende Bundeskanzler Helmut Kohl hat beileibe nicht alles richtig gemacht. In einer Frage, der mit Abstand wichtigsten zumal, hat der anfangs als „Birne“ belächelte CDU-Politiker aus Rheinland-Pfalz, aber geglänzt. Der „Kanzler der Einheit“ hat im Mauerfallherbst 1989 nicht nur die Gunst der Stunde für die Wiedervereinigung Deutschlands erkannt, sondern die vergrößerte Bundesrepublik auch so fest in die europäische Gemeinschaft eingebettet, dass er später zum Ehrenbürger Europas ernannt worden ist.

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