Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Freitag im Bundesrat: Er war einer der Wortführer bei der Ablehnung des Gesetzes zur Ganztagsbetreuung. Foto: dpa/Wolfgang Kumm

Die im Bundesrat versammelten Länder wollen mehr Geld für die Ganztagsbetreuung, als der Bund geben will. Es ist ein weiteres Beispiel dafür, wie reformbedürftig der Föderalismus ist, meint unser Berliner Korrespondent Christopher Ziedler.

Berlin - Die Länder lassen aufhorchen. Es ist eine Weile her, dass der Bundesrat ein im Bundestag beschlossenes Gesetz blockiert hat. Über den Rechtsanspruch auf eine Ganztagsbetreuung an Grundschulen, die ab 2026 gelten soll, muss über den Sommer nachverhandelt werden. Die Landesregierungen, angeführt vom Baden-Württemberger Winfried Kretschmann, befürchten auf Kosten sitzen zu bleiben – und verlangen mehr Geld.

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