Die Bundespolizei hat einen Mann an der Grenze in Neuenburg abgewiesen (Symbolfoto). Foto: Marijan Murat/dpa

Ein Mann, der eine gefälschte rumänische Identitätskarte dabei hatte, durfte an der Grenze in Neuenburg nicht nach Deutschland einreisen.

Bei einer Kontrolle am Neuenburger Autobahngrenzübergang stellte die Bundespolizei einen gefälschten rumänischen Ausweis sicher.

 

Am Samstagmittag kontrollierten Einsatzkräfte einen aus Frankreich einreisenden Mann. Der 39-Jährige wies sich zunächst mit einem moldauischen Reisepass aus und gab an, moldauischer Staatsangehöriger zu sein, heißt es im Polizeibericht. Zudem legte er eine deutsche Meldebescheinigung vor. Eine Überprüfung ergab jedoch, dass er in Deutschland als rumänischer Staatsangehöriger gemeldet ist.

Auf Nachfrage erklärte der Mann, nicht im Besitz eines rumänischen Reisepasses oder einer rumänischen Identitätskarte zu sein. Aufgrund der widersprüchlichen Angaben erhärtete sich der Verdacht einer Straftat, teil die Polizei mit.

Nach Frankreich zurückgeschickt

Im Rahmen einer Durchsuchung des Fahrzeugs und der mitgeführten Sachen gab der Beschuldigte an, eine gefälschte rumänische Identitätskarte bei sich zu führen. Diese wurde in einer Reisetasche gefunden und sichergestellt. Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren ein und schickte den Mann nach Frankreich zurück.