Ein Graffiti-Künstler soll die Trafostation optisch aufwerten. Foto: Uwe Priestersbach

Mit einer Neubepflanzung soll der Kreuzungsbereich Iselshauser Straße/Nagolder Straße in Mötzingen verschönert werden.

„Das ist ein zentraler Punkt in der der Gemeinde“, erläuterte Bürgermeister Benjamin Finis sein Anliegen in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats. Zur Aufwertung des Ortsbildes und als sichtbares Zeichen der Identität der Gemeinde ist vorgesehen, diesen Bereich durch eine ansprechende Bepflanzung neu zu gestalten.

 

Und weil der Kreuzungsbereich eine zentrale Eingangssituation in die Ortsmitte von Mötzingen darstelle, ist dort die Pflanzung eines Einzelbaumes vorgesehen, der durch seine Erscheinung und Wuchsform künftig als Blickfang und prägendes Element wirken soll. „Das wird ein Solitärbaum, der im Sommer auch Schatten spendet“, machte der Bürgermeister deutlich, dass die Maßnahme zum Klimaschutz und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels beitragen soll.

Mehr Bäume im Ortskern verbessern nicht nur die Aufenthaltsqualität, sondern leisten einen wertvollen Beitrag zur natürlichen Kühlung im Sommer, ist Benjamin Finis überzeugt. Denn durch Verschattung und Verdunstung werde das Mikroklima spürbar verbessert.

Neben der Optik gewinnt auch die Ökologie

Die Maßnahme diene somit sowohl der städtebaulichen Aufwertung als auch der ökologischen Nachhaltigkeit – und sie werde auch noch bezuschusst. Die Gemeindeverwaltung hatte im Rahmen eines Förderprogramms aus Mitteln des Klima- und Transformationsfonds des Bundes einen zweckgebundenen Zuschuss in Höhe von 90 Prozent beantragt, der bereits bewilligt wurde.

Die Gemeinde muss damit also unterm Strich nur zehn Prozent der Herstellungs- und Pflanzkosten selbst tragen, die mit einer Enthaltung zum Angebotspreis von 5114 Euro an die Mötzinger Firma Pflanzen Hiller vergeben wurden.

Ergänzend dazu ist vorgesehen, auf dieser Fläche im Kreuzungsbereich eine Bepflanzung mit einigen Stauden sowie Blumen in den Farben des blau-weißen Mötzinger Wappens vorzunehmen. Diese Pflanzfläche soll in eine hochwertige Einfassung aus witterungsbeständigem Cortenstahl gesetzt werden, um sowohl gestalterisch als auch in der Pflege eine klare Abgrenzung zu gewährleisten. Der Wechselflor soll künftig dreimal pro Jahr neu bepflanzt werden, um stets ein frisches Wappen zu zeigen. Dafür gibt es allerdings keine Förderung, wobei die Firma Metallbau Rau aus Nagold für 1735 Euro mit der Herstellung der Cortenstahl-Fassung beauftragt wurde.

Wie der Rathauschef bei dieser Gelegenheit ebenfalls mitteilte, soll die wenig schmucke Trafostation in diesem Bereich von einem Graffiti-Künstler besprüht und zeitgemäß verschönert werden.