Bis zur Bundesgartenschau soll der Neckar in Mannheim wieder wenigstens ein Stück weit der wilde Kerl werden dürfen, der er war – bevor man ihn ins Bett zwängte. Foto: Buga23/Buga23

Für die Bundesgartenschau 2023 in Mannheim wird eine alte Flussschleife über eine Strecke von 3,3 Kilometern wieder belebt und in den ursprünglichen Zustand zurück versetzt. Das ist eine der größten Gewässerstrukturmaßnahmen in Baden-Württemberg. Was ist geplant?

Mannheim - Ein wilder, rauer Kerl soll er gewesen sein, der Neckar. Gefürchtet wegen seiner Hochwasser, das die Siedlungen nach der Schneeschmelze immer wieder bedrohte. Für die Kelten war er ein schneller, stürmender Fluss, der ihnen Angst einflößte. Die Römer nutzten ihn trotzdem als Transportweg. Vor gut hundert Jahren haben die Menschen den Neckar dann in ein Bett gezwängt und ihn so für die Schifffahrt gezähmt.

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