Der traditionelle Martiniabend in der Münchgrundhalle in Altdorf bot viel Unterhaltung mit Band und Tanzangeboten. Auch Feinschmecker kamen auf ihre Kosten.
Der Martiniabend der Stadt Ettenheim erwies sich auch in diesem Jahr als ein kulinarisches Highlight und war so früh ausverkauft wie noch nie. Für Bürgermeister Bruno Metz ist der Martiniabend ein Herzensprojekt und eine Erfolgsgeschichte. „Fantastisch“, nannte er den erneuten Ansturm auf die Karten und verwies stolz auf die vielen Stammgäste, die den Abend Jahr für Jahr fest einplanen.
Entstanden ist die Veranstaltung vor fast drei Jahrzehnten aus einem klaren Gedanken heraus: Ettenheim sollte zeigen, welches Potenzial in der Stadt steckt. Mittlerweile war es die 29. Leistungsschau. „Viele treue Stammgäste sind der beste Beweis dafür, welche Strahlkraft dieses Event inzwischen entwickelt hat“, so Metz.
Schon beim Sektempfang mit servierten Häppchen im Foyer war die Freude auf den Abend deutlich zu spüren.Kulinarisch war der Abend auch diesmal ein Erlebnis. Die Weine der Winzergenossenschaft Münchweier-Wallburg-Schmieheim boten ein breites Spektrum regionaler Spitzenqualität, die von den Gästen mit sichtbarer Begeisterung probiert wurden.
Neben leckerem Essen wurde auch viel getanzt
Dazu servierte der Feinschmeckerservice Gruninger ein Menü, das gleichermaßen raffiniert wie bodenständig war. Genau die Mischung, die zum Charakter des Abends passt. Auch musikalisch bot sich den Besuchern ein abwechslungsreiches Programm. Spätestens als die ersten Töne der Band erklangen, war klar: Dieser Abend wird nicht nur am Tisch genossen.
Samba, Cha-Cha-Cha, Rumba, Walzer, Foxtrott ; kaum ein Tanzstil, der nicht vertreten war. Sogar der Jive fand begeisterte Anhänger, bevor später am Abend eine Polonaise durch die Münchgrundhalle zog. Ein Abend, „der sich anfühlt wie Kurzurlaub – nur ohne Koffer“, wie ein Gast treffend bemerkte.
Dass der Martiniabend so reibungslos verlief, ist den vielen Helfern zu verdanken. Mitglieder des Latschary Clubs und des Bauwagenvereins sorgten gemeinsam mit den Auszubildenden der Stadt für einen herzlichen, schnellen und aufmerksamen Service. Die organisatorische Gesamtleitung lag bei Aline Köbele, die den Abend mit großer Sorgfalt und spürbarer Leidenschaft vorbereitet hatte. Dass alles so rund lief, von der Dekoration bis zum letzten Gang, ist auch ihr Verdienst.
So sah das Menu aus
Zum Empfang wurden verschiedene Häppchen unter anderem mit Entenbrust, Trüffelkäse oder Forellentartar serviert. Als Vorspeise gab es marinierte Garnele mit Guacamole und Feldsalat. Am Buffet gab es Kalbstafelspitz mit Morchelrahmsoße, Doradenfilet im Cashewmantel, Hähnchenbrust persische Art. Am Ende wurde ein Flying Dessert mit sechs süßen Speisen sowie eine Käseplatte serviert.