Christine Müller führte mit ihren Enkeln bei der Linacher Fasnet einen astronautischen Tanz auf. Foto: Andreas Trenkle

Umzug, Programm für Kinder und ebenso für den Abend war angesagt an der Fasnet in Linach. Dabei ließen sich die Akteure so manches einfallen.

Das Motto lautete „Zeitreise“. Die Bewohner des kleinsten Furtwanger Ortsteil sorgten in vielen Programmpunkten für beste Unterhaltung. Auch die einheimische Landtagsabgeordnete Martina Braun stieg in die Bütt und zeigte ihr fastnächtliches Können.

 

Los ging es am Nachmittag mit dem Umzug vom Schulhaus zum Gemeindehaus, angeführt von der Jugendgarde und der Guggenmusik. Diese eröffnete dann auch das Programm der kleinen Narren im Gemeindehaus. Durch das Programm führte Roswitha Straub. Unterstützt wurde sie in der Technik von Ulrike Löhle. Die Kindergarde mit fünf Kindern zeigte einen beschwingten Tanz. Es folgte die Schülergarde mit sieben Tänzer zu „Cotton Eye Joe“. Einstudiert haben Gardetänze Salome Klausmann und Pia Löhle. Christine Müller mit ihren Enkeln tanzten zu „Major Tom“ Mit dabei auch ein Raumschiff und eine Rakete. Vier Jungs aus Linach traten als „Backstreet Boys“ auf. Die Rhythmikgruppe um Ulrike Löhle forderte alle Kinder auf, zu „Gute Laune“ mitzumachen.

Das Abendprogramm eröffnete die Guggenmusik. Es folgte die Stauseegarde. Die zwölf Damen tanzten beim Gardetanz unter anderem einen „Can Can“. Beim abschließenden Showtanz tanzten sie dann durch die Zeit. So mit einem Rock ‘n Roll, zu den 80er-Jahren, den Spice Girls und Nena. Einstudiert hatte dies Leonie Dorer und Alina Ruf.

Guggen und Showtanz

Durch das Programm führten Klaus und sein Bruder Armin Dorer. Vor jedem Programmpunkt hatten sie auch immer eine passende närrische Geschichte parat. Klaus Dorer, im richtigen Leben Professor, oblag es, als Leonardo da Vinci auch die Vorkommnisse in seiner wissenschaftlichen, aber sehr närrischen Art, zu erläutern. Einmalig in der Filmgeschichte traten Joachim und Wolfgang Dorer mit „Zurück in die Zukunft“ auf. Und das mit einer vierten Folge. Sie fuhren mit ihrem DeLorean durch das Linachtal und hatten so manche Geschichte parat. So berichteten sie über einen neuen von einem Vöhrenbacher Elektroinstallateur eingebauten Backofen. Beim ersten Einheizen roch dieser etwas komisch. Und auch das Licht ging nicht mehr aus. Dieser hatte einfach die Taschenlampe im Backofen vergessen. Die rosa-grüne Koalition mit Barbara Ploetz und Martina Braun konnten auch über so manche Begebenheit berichten. So über den Verlust eines Handys in der Toilettenschüssel.

Zurück in die Zukunft

Mit dem Motorrad als „Easy Rider“ fuhren Ulrike Löhle und Roswitha Straub. Eigentlich waren sie vor 60 Jahren noch Männer. Aber durch die Zeitmaschine kamen sie als Frauen in die Gegenwart. Und sie wunderten sich über Elternzeit bei Männern und veganes Essen.

Katrin Hättich und Andreas Trenkle hatten so manche Anekdote parat. So dass bei einer Veranstaltung im Tal vom Landratsamt die Vorgabe gab, 90 Schilder an der Straße aufzustellen. Und dass es sich beim gelesenen Linetanze nicht um den Funkentanz und die Stauseegarde handelt, sondern um Linedance.

Das Quiz

Michaela Dorer moderierte ein Quiz, bei dem es die Linacher Fasnet-Mottos seit 2012 zu erraten gab. Als Hilfestellung traten zu jedem Jahr mehrere Personen mit dem Motto verkleidet auf. Zu Gast waren einige Neukircher Elferräte. Passend zum Motto hatten sie je ein altes und neues Bild dabei. Einzig bei der alten Post war es das gleiche Bild.

Zum Tanz spielte das Stausee-Echo. Nach dem Programm war erstmal die Bar in der Feuerwehrgarage geöffnet.