Der Ortschaftsrat Fützen zeigt große Geschlossenheit: Sabine Gruber (hinten von links), Ortsvorsteher Otmar Meister, Michael Meister, Hans Peter Schöpperle, Andrea Gut (sowie vorne von links) Bürgermeister Markus Keller, Ralf Blaser, Birgit Gut und Joseph Schloms. Foto: Hans Herrmann

Fützen erlebte mit der ersten Sitzung des Jahres einen Abend voller Stolz und neuer Pläne. Die Sanierung der Buchberghalle rückt dieses Jahr in den Mittelpunkt.

Bei der Bürgerversammlung war das Interesse im übervollen Bürgersaal des Rathauses enorm. In kompletter Stärke bewiesen die Ortschaftsräte um Ortsvorsteher Otmar Meister vorbildliche Geschlossenheit.

 

In seinem Rückblick schlüsselte Meister ein ereignisreiches Jahr auf. Vor allem der Beschluss des Gemeinderates zur Sanierung der Heizungs- und Sanitäranlage inklusive der Verglasung der örtlichen Mehrzweckhalle fand von allen Seiten Zustimmung. „Nach einigen Diskussionen haben wir uns aufgrund der Wirtschaftlichkeit für eine Hybridanlage entschlossen“, gab Otmar Meister bekannt.

In fünf nichtöffentlichen sowie zwei öffentlichen Sitzungen wurde mit einigen Entscheidungen die Dorfentwicklung weiter gestärkt. Um nur einige Aktivitäten zu nennen: Von einer geeigneten Standortsuche für die Feuerwehr, der Gründung eines sozialen Betreuungsdienstes, der 150-Jahr-Feier der altkatholischen Kirchengemeinde bis zur Instandhaltung der Feldwege war die Rede. Der Einsatz sei, laut den Ausführungen des Ortsvorstehers, groß.

Überhöhte Geschwindigkeit, vor allem im Bereich der Zubergasse, bleibe nicht nur für ihn ein Ärgernis. Für einen markant parkenden Pkw, der vor allem für den landwirtschaftlichen Verkehr ein Hindernis ist, bringt man nach Aussage des Ortsvorstehers kein Verständnis auf.

Bei der Bürgerversammlung des Ortschaftsrates in Fützen ist der Andrang im Bürgersaal des Rathauses groß. Foto: Hans Herrmann

„Vor allem auf die zahlreichen Veranstaltungen sowie die vorbildliche Jugendarbeit der Vereine können wir in Fützen mehr als stolz sein“, stellt Meister ein starkes, soziales Engagement in seiner Dorfgesellschaft fest.

Stolz auf die Grundschule

Stolz ist man auch auf die noch eigene Grundschule, in der im Lehrbetrieb, aber auch in der Logistik, nach geschlossener Meinung tadellose Arbeit geleistet wird.

Im Ausblick für das Jahr 2026 hat vor allem die Sanierung der Buchberghalle, wo nach Angeboten insgesamt 179 000 Euro investiert werden, absolute Priorität. Die Umstellung auf LED-Beleuchtung ist hier ein weiteres Thema. Für die Ausschreibung eines neuen Feuerwehrautos mit 25 000 Euro oder die Umgestaltung des Feuerwehrgerätehauses sind zusammen weitere 55 000 Euro geplant. Für weitere kleinere Renovierungen werden weitere Beträge zur Verfügung gestellt. Die gesamte, vom Ortsvorsteher akribisch dargestellte Bilanz löste zustimmenden Beifall aus.

Für Bürgermeister Markus Keller braucht sich Fützen mit seinen vielen Aktivitäten nicht zu verstecken: „Insgesamt ist Fützen auf einem guten Weg.“ Den gelebten Spirit der Schule mit konstanter Schülerzahl oder der schon lange geplante Fahrradweg nach Epfenhofen und Blumberg, der nach seiner Aussage vom Land finanziert wird, sind für ihn weitere wichtige Themen.

„Aufgrund der zukünftigen, angespannten Finanzlage müssen wir die Priorisierung unserer Pflichtaufgaben in den Mittelpunkt stellen“, so Keller. Würden doch nicht nur die kommunalpolitischen Zeiten für ihn immer unsicherer. „Mit starken Teilorten können wir aber viel schaffen“, strahlte der Bürgermeister Zuversicht aus.

Mit dem Hinweis auf den Mehrgenerationentag am 15. März sowie dem Dorfputz am 21. März wies Ortsvorsteher Meister auf anstehende Termine hin.

Dank für Engagement

Mit Dankesworten und Gutscheinen wurden verdiente Mitbürger für ihren gemeinnützigen Einsatz belohnt. Anneliese Boma (Pflege Rathaus), Ilse Werner (Blumenpflege), Klaus Gut (für spezielle Dorfarbeiten), Friedrich Korhummel (Ortspfleger), Roland Tritschler (Uhr am Ortspavillon), Erich Schüle (Archivar), Mathilde Gleichauf (Friedhof), Sebastian Wilhelm (Hallenwart), Ralf Blaser (Blumen im Pavillon), inklusive der fleißigen Landfrauen, tragen für Ortsvorsteher Otmar Meister zusätzlich zu einer harmonierenden Dorfgemeinschaft bei.