Ortsvorsteher Eckard Lacher stellt Ideen zur Gründung eines Bürgervereins vor. Foto: Baiker

Auch Mühringen macht sich Gedanken über die Gründung eines Bürgervereins.

Die Idee dazu reifte seit langem bei Ortsvorsteher Eckard Lacher. Er hatte dazu interessierte Bürger in den Gemeindesaal eingeladen. Rund 30 Bürgerinnen und Bürger zeigten ihr Interesse. Lacher sagte in seiner Begrüßung: „Die Vereinsgemeinschaft schwächelt.“ Die Vereine seien grundsätzlich nicht gegen einen Bürgerverein. Aber sie seien ausgelastet und hätten keine Power, sich hier noch einzubringen.

 

In der Diskussion wurde deutlich, dass ein Bürgerverein ein eingetragener Verein werden müsse, dies wegen der Rechtssicherheit. Dieser könne auch Spenden und weitere Einkommen akquirieren.

Bei der Vereinsgemeinschaft zeige sich, dass es immer schwieriger werde, bei Veranstaltungen genügend Leute zum Helfen zusammen zu bringen. Bei einem Bürgerverein bestehe die Hoffnung, dass auch Leute mitmachen, die sich bisher sehr zurückgehalten haben.

„Interessen in eigene Hand nehmen“

Lacher sprach auch die Finanzsituation der großen Kreisstadt Horb an. In Mühringen müsse man die Interessen in die eigene Hand nehmen.

Was soll der Bürgerverein machen? so eine Frage. Koordinieren, so eine Antwort. Lacher wies auf die jüngste Klausurtagung des Ortschaftsrats hin. Dabei seien Themen angesprochen worden, die inzwischen gelöst worden seien, aber auch Punkte, die Thema eines Bürgervereins sein könnten.

Lacher wollte von den Anwesenden noch wissen, wer gegen die Gründung eines Bürgervereins ist. Einige Anwesende sprachen sich für die Gründung aus, die meisten enthielten sich. Es gab keine Stimme dagegen. In einem kleineren Kreis soll jetzt weiterhin an einer zukünftigen Gründung gearbeitet werden.