Nachdem die Wahllokale um 18 Uhr geschlossen haben, beginnt die Auszählung. Foto: Markus Reutter

Fünf Kandidaten, ein Bürgermeisteramt – am Sonntag hatten die Furtwanger die Wahl. Eine Entscheidung gibt es noch nicht. Stattdessen geht es am Sonntag, 9. November, in die Stichwahl.

Die Entscheidung, wer neuer Bürgermeister von Furtwangen wird, ist noch nicht gefallen. Beim ersten Wahlgang am Sonntag konnte sich keiner der fünf Kandidaten die absolute Mehrheit von mehr als 50 Prozent der Stimmen sichern. Amtsinhaber Josef Herdner tritt nicht mehr an.

 

Wobei die Sache recht knapp war: Mit 46,22 Prozent der gültigen Stimmen hatte Florian Merz die Nase klar vorne. Insgesamt stimmten 1723 Wähler für ihn.

Eng ging es hingegen im Rennen um Platz zwei zu: Für Isolde Grieshaber stimmten 26,39 Prozent der Wähler, was 984 Stimmen entspricht. Mario Ketterer lag nur knapp dahinter auf Rang drei – 24,49 Prozent beziehungsweise 913 Stimmen lautete sein Ergebnis.

Kaum eine Rolle spielten hingegen die beiden weiteren Kandidaten: Alexander Wilke erhielt 87 Stimmen. Das entspricht 2,33 Prozent. Die wenigsten Stimmen – 13 an der Zahl – entfielen auf Gerhard Jehle. Das entspricht 0,35 Prozent.

Acht Stimmen – also 0,21 Prozent – gingen über die freie Zeile auf dem Stimmzettel an andere Kandidaten.

Zweiter Wahlgang als Stichwahl

Damit ist klar, dass alle Wahlberechtigten am Sonntag, 9. November, noch einmal zur Wahlurne gebeten werden. Dann für die Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten, die sich im ersten Wahlgang die meisten Stimmen gesichert haben, also – nach Stand des vorläufigen Ergebnisses von Sonntag, 18.50 Uhr – Florian Merz und Isolde Grieshaber.

Im zweiten Wahlgang reicht dann die einfache Mehrheit aus, um Bürgermeister zu werden – es gewinnt der Kandidat, der sich mehr Stimmen sichert. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los darüber, wer Bürgermeister von Furtwangen wird.