Bilder von der Wahlparty bei seiner Wahl für die dritte Amtsperiode 2013: Landrat Sven Hinterseh (Mitte) gratuliert Bürgermeister Strumberger (rechts) zu seinem Wahlerfolg 2013. Links Bürgermeister Jörg Frey aus Schonach. Foto: Archiv/Heimpel

Robert Strumberger wird bei der Bürgermeisterwahl im Herbst nicht noch einmal antreten – "aus persönlichen und gesundheitlichen Gründen". Das gab er zu Beginn der jüngten Gemeinderatssitzung bekannt.

Vöhrenbach - Damit wird seine Tätigkeit als Vöhrenbacher Bürgermeister nach drei Amtsperioden enden.

Gleichzeitig legte der Gemeinderat in der Sitzung als Wahltermin für die Bürgermeisterwahl 2021 den 26. September, also den Tag der Bundestagswahl. Die Amtszeit von Bürgermeister Strumberger endet offiziell am 17. Dezember. Die Wahl muss mindestens einen Monat, frühestens drei Monate, vor diesem Termin an einem Sonntag stattfinden. Da in diesem Zeitraum am 26. September auch die Bundestagswahl angesetzt ist, wurde es von der Verwaltung und dann auch vom Gemeinderat als sinnvoll erachtet, die beiden Wahlen gemeinsam zu veranstalten.

Möglicher zweiter Wahldurchgang am 24. Oktober

Zum einen könne man dadurch auf eine etwas größere Wahlbeteiligung hoffen, zum anderen reduzieren sich die Kosten, und man muss nicht kurz hintereinander Wahlhelfer für zwei Wahlen finden. Falls bei diesem Wahltermin keine Entscheidung fällt, findet der zweite Termin am 24. Oktober statt.

Bürgermeister Strumberger hat drei Wahlperioden, insgesamt 24 Jahre lang, dieses Amt inne gehabt. Erstmals gewählt wurde er 1997 als Nachfolger von Bürgermeister Karl-Heinz Schneider. Seine erste Wiederwahl fand dann 2005 statt.

2013 kandidierte Robert Strumberger ein drittes Mal für dieses Amt. Bei der Wahl im September 2013 erhielt er 87,9 Prozent der Stimmen. Michael König bekam 9,7 Prozent, hatte aber bereits im Vorfeld angekündigt, das Amt auf keinen Fall antreten zu wollen. In den letzten drei Jahren war immer wieder spekuliert worden, ob Bürgermeister Strumberger noch ein viertes Mal kandidieren werde. Doch endgültig entschiede. Offiziell entschieden hat er sich erst jetzt, nachdem er allerdings bereits 2019 nicht wieder für den Kreistag kandidiert hatte.

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