Schimak erhält im ersten Wahlgang knapp 74 Prozent der abgegebenen Stimmen. Die Wahlbeteiligung liegt bei 56 Prozent.
10166 Wahlberechtigte in Wehr waren am Sonntag aufgerufen, einen neuen Bürgermeister zu wählen. Amtsinhaber Michael Thater stand nicht mehr zur Wahl.
Um Thaters Nachfolge bewarb sich in Schopfheims Nachbarstadt ein Trio. Kandidaten für das Bürgermeisteramt waren der Wehrer Unternehmensberater Michael Kownatzki (58 Jahre), der stellvertretender Leiter der Ermittlungsgruppe bei der Bundespolizeiinspektion Weil am Rhein, Denis Schimak (48 Jahre), und der Wehrer Wirtschafsfachwirt Matthias Jehle (43 Jahre).
Breite Unterstützung
Schimak konnte im Vorfeld des Urnengangs auf eine breite Unterstützung bauen. CDU, Freie Wähler, Grüne und SPD sprachen sich für den parteilosen Diplom-Verwaltungswirt aus. Hinter Matthias Jehle stand die AfD, während Michael Kownatzki ohne politische Unterstützung ins Rennen um den Bürgermeisterposten ging.
56 Prozent Wahlbeteiligung
Von den 10166 Stimmberechtigten gingen 5694 zur Wahl, was einer Wahlbeteiligung von 56,01 Prozent entspricht. 28 Stimme (0,49 Prozent) waren ungültig.
Von den 5666 gültig abgegebenen Stimmen entfielen 4190 (73,95 Prozent) auf den parteilosen Denis Schimak. Den für die AfD angetretenen Matthias Jehle wählten 962 Personen (16,98 Prozent), während sich für Michael Kownatzki 504 Wählerinnen und Wähler (8,9 Prozent) aussprachen. Auf sonstige Kandidaten entfielen zehn Stimmen.
Dass Schimak schon im Vorfeld der Wahl angekündigt hatte, im Falle eines Wahlsiegs nicht nach Wehr zu ziehen, schien bei der Wahl keine Rolle gespielt zu haben.
Im März dieses Jahres kündigte Wehrs Bürgermeister Michael Thater (62 Jahre) für alle überraschend an, dass er sein Amt Anfang Januar 2026 aufgeben werde. Regulär hätte seine dritte Amtszeit erst Anfang April 2026 geendet.