Der Kampf um den Vöhrenbacher Bürgermeistersessel geht bald in die heiße Phase. (Symbolfoto) Foto: dpa

Der Kampf um den Vöhrenbacher Bürgermeistersessel geht bald in die heiße Phase. Bis zum 30. August, 18 Uhr, können sich noch Bewerber melden. Am 16. September werden die Kandidaten öffentlich in der Festhalle vorgestellt.

Vöhrenbach - Auch wenn sich die einzige weibliche Kandidatin Isolde Grieshaber zurückgezogen hat, so bleibt der Wahlkampf durchaus spannend. Sowohl Patrick Hellenschmidt als auch Heiko Wehrle haben schon mehrere öffentliche Veranstaltungen absolviert. Nun will der Wahlvorstand den Bürgern die Gelegenheit geben, die Bewerber im direkten Vergleich zu erleben. Dazu gibt es am 16. September ab 18.30 Uhr in der Festhalle die traditionelle öffentliche Kandidatenvorstellung.

Corona! Natürlich – auch dem Wahlvorstand forderte die Pandemie im Vorfeld einiges Kopfzerbrechen ab, denn die Hygiene-Vorgaben sind streng und die Plätze in der Halle begrenzt. Um mehr Bürgerinnen und Bürgern die Teilnahme zu ermöglichen, soll die Kandidatenvorstellung per Kamera und Videoleinwand ins Foyer der Festhalle übertragen werden. Und wer gar nicht in die Festhalle will oder kann, dem wird die Veranstaltung per Livestream über das Internet ins Haus geliefert – sofern man über einen geeigneten Breitbandanschluss verfügt. Der entsprechende Link soll auf der Homepage der Stadt unter der Adresse www.voehrenbach.de installiert werden.

Natürlich darf eine Kandidatenvorstellung keine verbale Einbahnstraße sein. Nachdem sich die Kandidaten einzeln vorgestellt und dabei ein Zeitlimit einzuhalten haben, haben die Wähler die Gelegenheit, Fragen zu stellen – und zwar in schriftlicher Form. Dazu sind Vordrucke zu nutzen, die ab dem 30. August im Rathaus vor dem Bürgerbüro ausliegen. Diese sind unter Angabe des Namens und Adresse bis einschließlich 10. September im Original wieder an das Wahlamt des Rathauses zurück zu geben. Eine Rückgabe als Fax oder Scan ist nicht möglich. Aus einer Lostrommel werden dann am Abend Fragen entnommen und in gleicher Reihenfolge an alle Kandidaten gestellt.

Die Wahl selbst findet am Sonntag, 26. September, zeitgleich mit der Bundestagswahl statt. Falls keiner der Bewerber die absolute Mehrheit der Stimmen erhält, ist die Neuwahl entsprechend für den 24. Oktober festgesetzt. Dann genügt die einfache Mehrheit.

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