Bei der Schömberger Bürgermeisterwahl bekam kein Kandidat die absolute Mehrheit. Matthias Stepan und Michael Hopf sind in der Stichwahl. Das passiert bis zur Stichwahl.
Beim ersten Wahlgang am 8. März erhielt Matthias Stepan 47,4 Prozent der Stimmen. Michael Hopf kam auf 39,7 Prozent.
Nach dem ersten Wahlgang habe er sehr positive Rückmeldungen bekommen, berichtete Stepan. Er war in diesen Tagen unter anderem beim Boule-Spielen in Langenbrand und kam mit Bürgern ins Gespräch.
Mit Unternehmern gesprochen
Stepan besuchte auch die jeweiligen Ortschaften. Im Kernort war er zwei Mal. In den Gewerbegebieten unterhielt er sich mit Unternehmern. Er war bei einem Abendtreff der Vereine. Ein wichtiges Thema sind für Stepan die Kindertagesstätten. Eine solche Einrichtung besuchte er. Sollte er gewählt werden, würde er einen ganzen Tag jede Kindertagesstätte besuchen. Die Ludwig-Uhland-Schule ist insoweit ein Thema, als es um das Gebäude geht, das in den vergangenen Jahren saniert und erweitert wurde. Nicht vergessen will Stepan den Bauhof. Halten möchte er das Jugendhaus und die Anlaufstelle Kalle, die sich um Familien kümmert.
Michael Hopf war der erste, der seine Bewerbung am 1. Januar in den Briefkasten des Rathauses warf. Hopf war bei Ortsspaziergängen unterwegs. Beim ersten Wahlgang am 8. März ging er als Zweitplatzierter ins Ziel.
Hopf bedankte sich bei seinen Wählern für das Vertrauen. Er bekräftigte, dass er für Schömberg etwas verändern will. Hopf versprach, um den Wahlsieg zu kämpfen. Die Entscheidung sei noch nicht gefallen.
Offener Ausgang
Wenn er etwas anfange, dann führe er es auch zu Ende, sagte Hopf.
Er erinnerte daran, dass manchmal bei anderen Stichwahlen um den Bürgermeisterposten der im ersten Wahlgang Erstplatzierte dann doch noch verloren habe.
Hopf hat in dieser Woche noch einiges vor.
Er hat in Oberlengenhardt einen Bürgerdialog, in Schwarzenberg einen Abend des Ehrenamts, in Langenbrand einen Handwerkerabend und in Schömberg einen Stand.