Norbert Beck (links) bei der offiziellen Kandidatenvorstellung: Direkt nach der Veranstaltung brachten die ersten Bürger die Idee in Umlauf, bei der Wahl Becks Namen in die leere Zeile zu schreiben. (Archivbild) Foto: Beyer

Politischer Streit belebt die Demokratie. Doch die Anfeindungen gegen Amtsverwalter Norbert Beck gehen eindeutig zu weit, findet unser Autor.

Natürlich kann man geteilter Meinung darüber sein, wer der bessere Bürgermeister für Alpirsbach wäre – Norbert Beck oder Vanessa Schmidt. Und ein Wahlkampf darf auch mal heftiger geführt werden.

 

Doch was Beck in den letzten Tagen nach eigenen Angaben erleben musste, geht eindeutig zu weit. Schon allein deshalb, weil die Initiative, Becks Namen auf den Stimmzettel zu schreiben, nicht von ihm ausgegangen war.

Es waren mehrere Bürger, die diese Idee auf eigene Faust in die Tat umgesetzt haben. Und dass Beck bei der Wahl 42,41 Prozent der Stimmen bekommen hat, zeigt ja, wie viel Unterstützung er in der Bevölkerung hat.

Nicht nur ein Angriff auf Becks Person

Es wäre also nur folgerichtig gewesen, wären Beck und Schmidt bei der Stichwahl gegeneinander angetreten. Die Pöbeleien gegen den Amtsverwalter sind daher nicht nur ein Angriff auf Becks Person, sondern auch auf die Demokratie.