Ferdinand Truffner bleibt ohne Gegenkandidat bei der Bürgermeisterwahl in Empfingen am 19. Oktober.
Bei der anstehenden Bürgermeisterwahl in Empfingen am 19. Oktober wird es keine Überraschungen mehr geben: Amtsinhaber Ferdinand Truffner ist der einzige Kandidat, der fristgerecht seine Bewerbung eingereicht hat. Das bestätigte der Gemeindewahlausschuss bei seiner öffentlichen Sitzung am Dienstag in Zimmer 12 des Rathauses.
Der Vorsitzende des Ausschusses Achim Walter eröffnete die Sitzung mit einem Augenzwinkern: „Schön, dass ihr auch alle rechtmäßig dahockt“, scherzte er in die Runde der Beisitzer. Die größte Erkenntnis des Abends: „Ich wusste gar nicht, dass er Klemens mit zweitem Namen heißt“, bemerkte Walter lachend über den vertrauten Amtsinhaber.
Truffners schnelle Bewerbung
Ernst wurde es dann aber schnell: Die Kandidatur Truffners war am 18. August um 7.30 Uhr im Rathausbriefkasten gelandet – fristgerecht und vollständig. Eigentlich war sie sogar noch früher im Briefkasten. Die Unterlagen wurden geprüft, die Wählbarkeit festgestellt, keine Mängel – weder bei der Versicherung an Eides statt noch bei der Wählbarkeitsbescheinigung.
Damit ist klar: Truffner bleibt „the one and only“, wie Walter betonte, auf dem Wahlzettel. Andere Bewerber gab es nicht. Bis zum 22. September, 18 Uhr, wäre noch Zeit gewesen – auch für die Rücknahme der Kandidatur von Truffner oder Spaßkandidaturen. Doch diese hätten ohnehin erst einmal zehn Unterstützungsunterschriften gebraucht – eine Hürde, die mittlerweile eingebaut wurde. „Wir haben nicht mitbekommen, dass das irgendjemand in Empfingen versucht hat“, so Walter.
Öffentliche Vorstellung mit Würsten und Fragen
Für die öffentliche Bewerbervorstellung am 7. Oktober in der Empfinger Halle steht der Ablauf ebenfalls fest. Saalöffnung ist um 18.30 Uhr, Beginn um 19 Uhr. Moderieren wird Achim Walter selbst. Truffner bekommt 15 Minuten Redezeit, darf mit einer Powerpoint-Präsentation arbeiten und Wahlprospekte auslegen – ganz demokratisch, auch ohne Gegenkandidaten.
Die Halle wird bestuhlt, Bewirtung übernimmt der Kleintierzuchtverein – allerdings mit der augenzwinkernden Warnung: „Es könnte sein, dass sie auf ihren Würsten sitzen bleiben, weil nicht viele kommen. Dann müssen sie die Würste anderweitig nutzen.“
In einer 20-minütigen Fragerunde dürfen Bürgerinnen und Bürger aktiv werden – allerdings begrenzt auf zwei Fragen pro Person, und nach einer kurzen Selbstvorstellung, denn es dürfen nur Bürger aus der Gemeinde Fragen stellen.