Das Bad Teinach-Zavelsteiner Rathaus wird im kommenden Jahr bei der Bürgermeisterwahl im Fokus stehen. Foto: Rousek/Archiv

Eine weitere Wahl wirft schon jetzt ihre Schatten voraus. Nicht nur in Neubulach, sondern auch in Bad Teinach-Zavelstein steht die Wahl des Bürgermeisters an – im März 2023. Jetzt stehen die Rahmendaten in weiten Teilen fest.

Bad Teinach-Zavelstein - Es ist noch eine ganze Weile hin bis zur Wahl des Bürgermeisters in Bad Teinach-Zavelstein. Erst im Frühjahr des kommenden Jahres werden die Bürger von Bad Teinach-Zavelstein an die Urnen gerufen. Genauer gesagt am 26. März 2023.

Diesen Termin bestätigte jetzt der Gemeinderat der Stadt in seiner jüngsten Sitzung. Doch zunächst kündigte der noch amtierende Bürgermeister Markus Wendel wortreich seine erneute Kandidatur an. "Ich hab noch richtig Lust auf diese Arbeit", sagte der Rathauschef. Seit mehr als 15 Jahren sei er nun Bürgermeister in Bad Teinach-Zavelstein. In dieser Zeit habe man zahlreiche Projekte angestoßen und umgesetzt – die Sporthalle, das Freibad, Kindergärten, Rathaus oder auch der Ruhewald zählte Wendel auf. All das habe man "bedarfsgerecht weiterentwickelt" über die Jahre. Des Weiteren betonte der Rathauschef, dass die Kommune seit acht Jahren schuldenfrei ist.

Weiterentwicklung vorantreiben

"Es wurde schon viel erreicht, aber jetzt geht es darum, aus dieser guten Ausgansgsposition heraus, die Stadt gemeinsam mit der Bevölkerung und dem Gemeinderat weiterzuentwickeln", so Wendel weiter. Im Angesicht der aktuellen Weltlage, müsse man diese Stadt "weiter fit machen für die 30er- und 40er-Jahre dieses Jarhhunderts".

Viele wichtige Themen

Vor allem Themen wie Breitbandausbau, Strukturreform der Feuerwehr oder Gebäudesanierungen im Bereich der Kindergärten stehen auf dem Programm. Die müsse man "mutig und konsequent angehen", sagte Wendel. Und dafür stelle er seine "ganze Kraft" zur Verfügung, stellte der Rathauschef klar. Doch der Gemeinderat der Stadt hatte auch noch andere Regularien zu beschließen rund um die Wahl im März. Die Stellenausschreibung wird am 13. Januar im Staatsanzeiger veröffentlicht – übrigens mit dem Zusatz "der derzeitige Stelleninhaber bewirbt sich wieder". Bekanntlich ein Zeichen dafür, dass der Gemeinderat mit der Arbeit des bisherigen Verwaltungschefs zufrieden ist.

Fragerunde wird verlängert

Das Gremium diskutierte dann noch über den genauen Ablauf der Kandidatenvorstellung, die für den 10. März angesetzt ist. In der Beschlussvorlage waren 20 Minuten Redezeit und 15 Minuten für Fragen eingeplant. Das war einigen Gemeinderäten nicht lange genug. Man brauche ja auch gebührende Zeit, um sich vorzustellen, befand Jochen Krauss und plädierte gar für eine halbe Stunde. Damit konnte wiederum Gundolf Greule nichts anfangen: "Ich will keinen Fachvortrag hören, sondern eine klare Ansage, wieso sich die Kandidaten hier bewerben." Auch Kämmerer Volker Mönch konnte von Verwaltungsseite bestätigen, dass die 20 Minuten Redezeit gut ausgereicht hätten bei den bisherigen Wahlen, die er miterlebt habe.

Am Ende einigten sich die Gemeinderäte auf je 20 Minuten für Rede und Fragerunde. Bei zahlreichen Bewerbern müsse man natürlich nochmals an die Zeiten ran, war aus dem Gremium unisono zu hören. Übrigens: Sollte es zu einer Neuwahl kommen, dann ist diese für den Sonntag, 16. April angesetzt.