Bei der Fortsetzung der Stadtteilrundgänge besuchte die Haiterbacher Bürgermeisterin Kerstin Brenner den kleinsten Teilort Altnuifra.
Auftakt der Veranstaltungsreihe war in diesem Jahr in Beihingen gewesen. Wie bereits im Jahr 2025 kam rund ein Viertel der knapp 40 Einwohner an den Ortsmittelpunkt von Altnuifra, um sich über anstehende Themen zu informieren oder auch zu erfahren, wie sich das Angesprochene vom vergangenen Jahr entwickelt hat.
Hundekotbehälter
Etwa vier bis sechs Wochen lang waren Hundekotbehälter aufgestellt worden, nachdem Bedarf signalisiert worden war. Diese wurden danach schnell wieder entfernt, da keine Nutzung erfolgte. Nunmehr wurde angeregt, wiederum einen Behälter aufzustellen und diesen erst nach zwei oder vier Wochen zu leeren. Darüber hinaus könnte auch der Mülleimer beim Friedhof hierfür genutzt werden.
Straßensanierung
Angesprochen auf Straßensanierungen, erklärte die Bürgermeisterin, dass der Bauhof kleinere Ausbesserungen selbst übernehme, während alles Weitere mit der Firma Rath besprochen und über das Jahreskontingent durch den Gemeinderat priorisiert werden müsse.
Gehwegabsenkungen
Ein wichtiges Thema waren die Gehwegabsenkungen, damit dieser Bereich mit dem Rollstuhl und dem Kinderwagen barrierefrei passiert werden kann. Betroffen seien an zwei Stellen Bordsteine, die abgesenkt werden sollten. Zum einen am oberen Ortsrand bei der „Linde“ Richtung Friedhof, während die zweite Stelle die linke Seite nach dem dortigen Ortsschild betreffe. Die Teilnehmer des Rundgangs sahen sich das vor Ort näher an.
Wasserhäusle
Zur Verschönerung des Wasserhäusles sagte die Bürgermeisterin, dass man sich ein Konzept hierzu überlegen und einen historisch begründeten Antrag auf Förderung im Herbst stellen sollte. In diesem Bereich könnte möglicherweise auch der Wunsch nach einer Sonnen- oder Ruheliege mit Panoramablick erfüllt werden. Diese Aufwertung müsse, so Brenner, verwaltungsintern besprochen werden.
Ortsmitte
An der Ortsmitte verweilte die Teilnehmergruppe am längsten. Hier fehle, möglicherweise seit dem dortigen Umbau, die Infotafel mit Historischem zu Altnuifra. Das generelle Erscheinungsbild dieses zentralen Punktes wurde bereits 2025 angesprochen. Bürgermeisterin Brenner erkundigte sich nach den Vorstellungen. Sie versprach zu klären, inwiefern der Bauhof den gepflasterten Bereich davor säubern, mähen und die zugewachsene Straßenlaterne freischneiden könnte. Einig waren sich alle, dass die angesprochene Verschönerung mit Blumenkübel aufgrund der Pflege und auch wegen des Gießens problematisch sei.
Handyempfang
Der Handyempfang in Altnuifra soll sich Ende 2026 verbessern. Aktuell sei dies im Gange, zwei weitere – noch nicht genannte – Unternehmen sollen für Verbesserung sorgen. Eine Teilnehmerin lobte die schnelle und tolle Reaktion des Bauhofes und die Entsorgung von wild abgeladenem Müll.
Bürgermeisterin Brenner informierte über das in Zusammenarbeit mit der Verwaltungsgemeinschaft Nagold anstehende Thema Flächennutzungsplan. Hier seien bislang aber keine konkreten Festlegungen erfolgt.
Straßenlampen
Per Whatsapp sollen die Altnuifraer eine Rückmeldung erhalten und erfahren, warum primär in den Wintermonaten im Ort mehrfach die Straßenlampen ausfallen. Thematisiert wurden die im Winter nicht geräumten und teils vereisten Gehwege nahe der Ortsmitte.