Nach dem Silvesterzug in Schiltach hielt Bürgermeister Thomas Haas seine Ansprache. Foto: Ziechaus

Nach dem Silvesterzug sprach Bürgermeister Thomas Haas einige Vorhaben in Schiltach für 2025 an.

Für den Radweg nach Wolfach könnte ein Förderprogramm des Landes greifen. Nach intensiver Diskussion habe man sich bei der Querung der Bundesstraße bei Halbmeil für eine Ampel entschieden. Schiltach sei verkehrstechnisch mit Bahn und Bus „hervorragend erschlossen“, betonte Haas. Mit der Erneuerung des Haltepunkts Mitte sei ein gefahrloses Ein- und Aussteigen möglich. Gemeinderat und Verwaltung wollen dort mit einem öffentlichen WC den Komfort für Reisende und für Touristen erhöhen.

 

2025 Jahr soll laut Haas die Anbindung der Außenbereiche an das Breitbandnetz erfolgen. Die Anbindung fast aller Anwesen an den städtischen Abwasserkanal unterstütze die Landwirte. Entscheiden müsse man über die Versorgung mit Trinkwasser im Außenbereich.

Die Stadt brauche das Baugebiet „Vor Leubach“, auch wenn die Einrichtung „zäh und kostspielig“ werde. Beschlossen wurde der Masterplan für einen schöneren Friedhof mit neuen Rasengrabfeldern. Die Bauarbeiten für eine moderne Aussegnungshalle können nicht zeitgleich mit Bauarbeiten auf dem Friedhof stattfinden, betonte der Bürgermeister. Rund um das Gedenkkreuz sollen die Pläne für einen Neuanlage umgesetzt werden.

In diesem Jahr werde Schiltach das 750-jährige Stadtjubiläum mit einem Stadtfest über drei Tage feiern, das mit einem Konzert der „Höhner“ beginnen soll. Auch geplant ist ein Empfang, ein künstlerisches Bild der Stadt und ein neues Schiltach-Buch.

Dank für ehrenamtlichen Einsatz

Ein buntes kulturelles Programm bieten Veranstaltungen im Treffpunkt und im Welschdorf, im Stadtgarten, auf Märkten, bei Theater und Konzerten der Musikvereine, Aktionen der „Forelle Blau“ und Museen. Dies alles sei nur möglich durch ehrenamtlichen Einsatz für die Gemeinschaft, ob bei Vereinen, Feuerwehr, DRK, Sozialgemeinschaft und Kirchen oder auch in Industrie, Betrieben und der Nachbargemeinde Schenkenzell. Dafür bedankte sich Thomas Haas, auch für die effiziente und respektvolle Zusammenarbeit in Gemeinderat und Ortschaftsrat.