Bei der Bekanntgabe, wer die Bürgermeisterwahl in Niedereschach gewonnen hat, – hier entstand unser Bild – zeigte sich bereits am Wahlabend: Es gab auch Namen, für die gestimmt wurde, die gar nicht auf dem Wahlzettel gestanden hatten. Foto: Daniela Schneider

Obwohl nur Amtsinhaber Martin Ragg kandidierte, schrieben einige Wähler andere Namen auf den Stimmzettel. Einige von diesen erhielten mehrere Dutzend Stimmen.

Es war eine glasklare Sache für Martin Ragg: 91,7 Prozent der Stimmen entfielen bei der Bürgermeisterwahl in Niedereschach auf ihn. Der Amtsinhaber, der als einziger Kandidat angetreten war, brachte es auf 2831 Stimmen und damit auf ein eindeutiges Ergebnis.

 

Auffallend war allerdings auch, dass auch einige andere Personen Stimmen bekamen, die gar nicht auf dem Wahlzettel standen. Das geht ohne Weiteres – dafür müssen die Wählenden einfach nur auf korrekte Weise den jeweiligen, eindeutig zuzuordnenden Namen notieren.

Auch für Otto Sieber

Die meisten Stimmen – nämlich 37 – bekam auf diese Weise Alwin Rist (1,2 Prozent), gefolgt von Rüdiger Krachenfels (36; ebenfalls 1,2 Prozent), 31 Stimmen gab es für Regina Rist, 20 für Daniel Schunk. Und auch Alt-Bürgermeister Otto Sieber – seit nunmehr 16 Jahren im Ruhestand – wurde noch mit 15 Stimmen bedacht. Weitere Notierte: Elisabeth Beck-Nielsen (elf Stimmen), Thomas Bantle (sieben Stimmen) und Günther Herbst (fünf Stimmen) sowie 94 „Sonstige“, die jeweils weniger als fünf Stimmen bekamen. Zudem wurden 96 ungültige Stimmen verzeichnet.

Endgültiges Ergebnis

Dass es so viele „Sonstige“ waren, kostete das Rathausteam, das am Wahlsonntag mit der Auswertung betraut war, einiges an Zeit beim Erfassen. Am Ende klappte aber auch das problemlos.

Entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen wurden nun alle Namen im Gesamtergebnis veröffentlicht, sofern auf diese mindestens fünf Stimmen entfielen. Der Gemeindewahlausschuss hat das Ergebnis inzwischen bestätigt. Es ist damit endgültig.