Bürgermeister Ferdinand Truffner tritt in Empfingen zur Wiederwahl an – für seine Kreativität ist er bekannt. Auch im Wahlkampf setzt er auf besondere Einfälle. Foto: Team Truffner

Empfingens Bürgermeister Ferdinand Truffner gibt den Startschuss für seinen Wahlkampf zur Wiederwahl. Dabei setzt er auf Erreichtes, Zukunftspläne und kreative Mittel.

„Ich möchte zum Auftakt noch nicht zu sehr in die Tiefe gehen, sondern meine Linie vorstellen.“, berichtet Truffner im Pressegespräch.

 

Unter dem Motto „Engagiert. Weiter. Machen.“ will Truffner seine Kampagne eigenfinanziert und mit tatkräftiger Unterstützung seines kleinen Teams sowie des bekannten Moderators Wulf Wager führen.

„Manche sagen, man könne keinen Wahlkampf machen, wenn man allein kandidiert. Aber ich bin heiß auf den Wahlkampf“, sagt Truffner. „Man darf ja auch zeigen, was man für Ideen hat.“

Truffner in Hochglanz – „erster Fehler“

Für die Gestaltung seines Wahlkampfs hat er Flyer und Karten selbst entworfen. Wulf Wager, der ihn dabei unterstützt, habe sogar gefragt, ob er „ein bisschen Glanz drüberlegen“ könne – daraus sei ein Hochglanz-Material entstanden. „Das war wohl der bisher einzige Fehler im Wahlkampf“, schmunzelt Truffner.

Der Wahlkampf soll keine trockene Angelegenheit werden. Neben der offiziellen Eröffnung sind mehrere Termine geplant, die vor allem den direkten Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern fördern sollen. Am Freitag, 12. September, findet eine kommunalpolitische Radtour mit Einkehr statt, Start ist um 17 Uhr am Weiherplatz in Empfingen. Weitere Termine folgen am 24. September im Radlerheim Empfingen, am 25. September in der Gaststätte Krone in Wiesenstetten, am 30. September im Weiherblick Dommelsberg sowie am 7. Oktober mit der offiziellen Kandidatenvorstellung in der Tälesee-Halle. „Die findet auch statt, wenn ich der einzige Kandidat sein sollte.“

Bürgermeisterwahl am 19. Oktober

Den Abschluss bildet die Bürgermeisterwahl am Sonntag, 19. Oktober 2025 – zeitgleich mit der Empfinger Kirbe, wie der amtierende Bürgermeister betont.

Truffner zeigt sich fest entschlossen, seine Kampagne mit voller Energie zu führen. „Ich werde die Empfinger penetrieren mit Wahlkampf“, sagt er augenzwinkernd.

Wird es einen Konkurrenten geben?

Wird Truffner Alleinunterhalter bleiben? Oder wird es noch einen oder mehrere Gegenkandidaten ist. Klar ist: Truffner ist beliebt, Kontrahenten würden es schwer haben. Und die sogenannten „Spaß-Kandidaten“? Die sind allgemein weniger geworden. Truffner nennt auch den Grund: „Man braucht zehn Unterstützerunterschriften von Bürgern aus der jeweiligen Gemeinde.“

Truffner würde den Konkurrenzkampf nicht scheuen: „Wenn jemand antreten will, gern. Aber ich habe genug Pulver für Themen.“ Wulf Wager wünsche sich zwar einen Gegenkandidaten, „um zu zeigen, was ich drauf habe“, doch falls keiner kommt, ist das für Truffner auch in Ordnung.

Truffner-Gummibärchen und –Bier

Besondere Wahlkampf-Gimmicks sollen die Aufmerksamkeit erhöhen: Getränke von Hochdorfer, eigens kreierte Bierflaschen, die im Wahlkampf verkauft und deren Einnahmen an die Gastgeber gehen. Dazu gibt es Gummibärchen mit Truffner als „Strohbär“ – Motto: „Bärenstark für Empfingen.“

Ferdinand Truffner neben dem Empfingen-Logo links oben – wird er sich das Empfingen-Logo tätowieren lassen? Foto: Paul Bossenmeier

Zudem hofft Truffner auf eine hohe Wahlbeteiligung: „Insgeheim gibt es eine Wette: Wenn mehr als 50 Prozent wählen gehen, lasse ich mir das Empfinger Logo tätowieren. Über die Größe haben wir noch nicht gesprochen. Ab 60 Prozent macht auch Xaver Kleindienst eines.“

Der Wahlkampf verspricht also eine Mischung aus Ernsthaftigkeit, Engagement und guter Laune. Die Wette gilt!