12. Dezember 2025: Nach wenigen Minuten heißt es bei der Parkaktion in der Ortsdurchfahrt von Blumberg-Randen „nichts geht mehr“. Foto: Rainer Bombardi

Mit einer Parkaktion blockiert die Bürgerinitiative „Ortsumfahrung Randen“ erneut die Teile der B27. Sie fordert Tempo bei der seit Jahren geplanten Ortsumfahrung.

Die Bürgerinitiative „Ortsumfahrung Randen“ wiederholt ihre Parkaktion auf der B27, die mitten durch den Blumberger Teilort führt. Laut Mitteilung findet sie am Montag, 19. Januar, von 7 bis 9 Uhr statt – erneut mit behördlicher Genehmigung.

 

Unter dem Motto „Freie Fahrt auf der B27 – Ortsumfahrung Randen jetzt“ machen die Teilnehmenden mit der Aktion auf die seit Jahrzehnten verschleppte Planung der Ortsumfahrung aufmerksam.

Bereits seit 2012 liegt eine Umweltverträglichkeitsstudie für die Trasse vor, mehrfach wurde das Thema auf politischer Ebene angekündigt und verschoben. Seit 2018 ist die Maßnahme im vordringlichen Bedarf des Bundesfernwegeplans. Die Bürgerinitiative fordert erneut, dass die Planungen endlich umgesetzt werden.

„Wir sprechen hier nicht nur von Lebensqualität für die Anwohner“, erklärt Dietmar Schweigler von der Initiative. „Auch die Fahrer, die täglich auf dieser Bundesstraße unterwegs sind, hätten durch eine leistungsfähige Umfahrung eine deutlich schnellere und sicherere Transitstrecke. Das ist ein Gewinn für alle.“

Belastung durch den Durchgangsverkehr

Mit der auf zwei Stunden angelegten Aktion möchten die Organisatoren sowohl auf die Belastung durch den Durchgangsverkehr als auch auf die Bedeutung der Strecke im Transitnetz zwischen Stuttgart und Zürich sowie Hochrhein und Bodensee (B314) aufmerksam machen.

Bei durchschnittlich über 17 000 Fahrzeugen pro Tag und einem überproportional hohen Anteil von Schwerlastverkehr sei die Strecke durch den Ortskern weder verkehrssicher noch zukunftsfähig.

Verkehrsbehinderungen durch die Aktion

Während der Aktion werde es im Bereich der Ortsdurchfahrt Randen zu Verkehrsbehinderungen kommen. Polizei und Ordnungsamt würden einen sicheren Ablauf gewährleisten. Verkehrsteilnehmern aus den Nachbarorten werde empfohlen, in dieser Zeit auf Besorgungsfahrten zu verzichten oder Wartezeiten in Kauf zu nehmen.

Unter www.randen.de ist auch ein Link zu einer Petition an das Landesverkehrsministerium zu finden.